Stellen Sie sich vor: Sie haben in den letzten 25 Jahren rund zweieinhalb Millionen Bilder gesammelt. Weil Sie fortschrittlich sind, haben Sie schon in den 1980er Jahren digitale Sammlungen von Grafiken und Fotos auf
CDs gebrannt. Heute nun suchen Sie ein bestimmtes Bild für einen Ihrer Werbekunden. Er braucht es sofort, in bester Qualität. Was tun Sie?
Mit Canto Cumulus gibt es keinen Grund zu verzweifeln. Reprozwölf, eines der führenden Repro-Unternehmen in Österreich, setzt seit Cumulus 3.0 auf Digital Asset Management von Canto. Inzwischen ist daraus eine komplexe Workgroup Server Lösung geworden. Neben den eigenen Arbeitsabläufen ist darin auch die Datenverwaltung im Kundenauftrag eingebunden.
Schmucki ist Datenkünstler. Man könnte auch Programmierer sagen. Aber seine Projekte sind kreativ und umfangreich:
„Bei Reprozwölf sind wir wirklich an die Grenzen gegangen. Wir haben Dinge herausgeholt, die Canto selbst noch nicht gesehen hatte.“
Andreas Schmuck, so sein bürgerlicher Name, hat schon viele Datenbanksysteme gesehen. Aber die Anforderungen seines Kunden Reprozwölf übertreffen alles, was er in Österreich bisher eingerichtet hat. Und das, obwohl er bereits langjähriger Canto-Partner ist.
„Ich habe Systeme mit Cumulus laufen, die keinerlei Wartung bedürfen.“
Reprozwölf hat ihm dennoch Kopfzerbrechen bereitet. Bei der Reproduktionsfirma in Wien werden nicht einfach nur Grafiken gestaltet, Bilder bearbeitet oder Layouts erstellt. Reprozwölf liefert bedingungslose Qualität.
Die individuellen Erweiterungen, die mit dem Cumulus Workgroup Server eingerichtet wurden, sind deshalb umfangreich. Dazu gehören eine ausgefeilte Benutzerverwaltung, nach Kundenwünschen angepasste Styles im Web Publisher Pro und nicht zuletzt die Farbkonvertierung mit dem integrierten HELIOS Companion.

Der Firmensitz von Reprozwölf in Wien verrät den hohen Anspruch. Hier geht es um Design und Inhalt von Rang. Foto: Reprozwölf
Doch zunächst ein Blick in die Unternehmensgeschichte mit Herbert Unger, Technischer Leiter Produktion bei Reprozwölf:
„Wir kommen aus der klassischen Retusche.“
Er erinnert sich an die Zeit, als die CD-ROM als Datenspeicher noch eine Neuheit war:
„In den 80er Jahren brauchten wir zur digitalen Bildbearbeitung waschmaschinengroße Systeme. Wir hatten immerhin zwei davon.“
Die Bildarchive von damals existieren noch. Sie sind für Reprozwölf einfach zu verwalten, denn dafür sorgt ein guter Bekannter: Cumulus.

Über Schlagworte lässt sich auch aus über 2 Millionen Bildern das passende schnell finden. Eine der vielen Anpassungen von Reprozwölf ist das individuelle Design des Web Interfaces. |
IPTC-Daten zu jedem Bild werden automatisch in Cumulus übernommen. Für eine perfekte Farbkonvertierung sorgt HELIOS Companion, der problemlos integriert werden konnte. |
„Beim Archivieren auf CDs stand die Frage: Wie findet man die wieder? Dabei hilft uns Cumulus noch heute, denn wir haben 40.000 CDs im Bestand, die bis 1987 zurück reichen.“
Ein kritischer Faktor beim Bearbeiten von Bildern ist die exakte Farbwiedergabe.
„Wir retuschieren ein Bild und drucken zehn Proofs, um maximal 1 Prozent Farbabweichung hinzubekommen. Da darf bei der Konvertierung in der Bilddatenbank nichts mehr schief gehen.“
Canto geht mit Cumulus bei derart speziellen Anforderungen einen anderen Weg als die Konkurrenz. Anstatt das Rad neu zu erfinden, integriert die Software die besten Lösungen, die auf dem Markt zu haben sind. Im Falle von Reprozwölf ist das HELIOS Companion.
Ähnlich wurde in dieser komplexen Umgebung auch die virtuelle Benutzer- und Rechteverwaltung mit einem Plug-In des Partnerunternehmens Amides eingerichtet. Weitere Zusatzfunktionen bringt das Web Modul von Modula 4.
Aus Cumulus ist so ein äußerst umfangreiches Produkt-Bundle geworden.
Reprozwölf hat einen weiteren Vorteil seines robusten Cumulus Workgroup Servers erkannt und bietet seinen Kunden direkten Zugriff auf das System an. Herbert Unger erklärt:
„Wir bedienen einen Markt, der sich DAM in dieser Größenordnung nicht kaufen würde.“
Wer immer bei Reprozwölf etwas zu bearbeiten hat, kann dafür seinen Katalog im eigenen Design erstellen und aus dem Internetbrowser seines PCs verwalten. Vor allem bei der Vorbereitung von Anzeigenkampagnen ist das ein wesentlicher Vorteil.
Am Beispiel des Reprozwölf-Kunden Orange wird der Vorteil noch deutlicher. Das Mobilfunkunternehmen gab, als es noch „One“ hieß, 200.000 Euro allein für den Versand von Datenträgern aus. Mit Reprozwölf und Cumulus konnten 120.000 davon eingespart werden.
Inzwischen wächst die Datenmenge bei Reprozwölf um 12 Prozent jährlich, was dem eigenen Namen alle Ehre macht. Andreas Schmuck kennt die Zukunft:
„Cumulus ist einfach das beste Produkt um eine solche Datenvielfalt zu bewältigen.“