Canto Kunde Hannover Re
Canto Kunde Hannover Re

Kein Unternehmen ist wie das andere – deshalb verwenden alle unsere Kunden Cumulus genau so, wie es für sie richtig ist. In unserer Reihe „Customer Spotlight“ stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Lösungen vor, die bei unseren Kunden im Einsatz sind.

Dr. Anke Mathews, Senior Manager, Internal Communication and Publications bei Hannover Re, hat uns erzählt, wie ihr Unternehmen auf Cumulus gekommen ist, welche Probleme damit gelöst wurden und welche Vorteile sich daraus ergeben.

Wie kam es dazu, dass Sie bei Hannover Re mit Cumulus ein DAM-System angeschafft haben?

Wir hatten bereits vor der Einführung von Cumulus ein anderes DAM-System im Einsatz, das wir aber aufgrund verschiedener – vor allem technischer – Probleme ablösen wollten. Wir haben uns dann im Rahmen eines Projekts, in das sowohl unsere IT-Abteilung als auch das Marketing involviert waren, neu umgesehen, welche Lösungen es im Bereich Digital Asset Management gibt.

Warum haben Sie sich für Cumulus entschieden?

Letztendlich ausschlaggebend waren Sicherheitsgründe, die für Cumulus gesprochen haben. Außerdem war Canto in der Lage, sehr zeitnah zu reagieren und hat uns im Rahmen des Budgets ein System bereitgestellt, das wir für unsere produktive Arbeit nutzen konnten – insofern hier auch ein Lob an die Projektleitung.

Warum haben Sie denn überhaupt ein DAM eingeführt?

Wir haben bereits vor etwa acht Jahren ein Digital Asset Management-System eingeführt, was vor allem mit der internationalen Aufstellung unseres Unternehmens zu tun hat. Marketing wird bei der Hannover Rück dezentral betrieben, wir haben 2.900 Mitarbeiter in Büros auf allen Kontinenten. Um in dieser Situation eine einheitliche Corporate Identity zu bewahren, sind wir darauf angewiesen, den Kollegen vor Ort zentral Marketing-Materialien zur Verfügung zu stellen. Dafür haben wir das DAM-System eingerichtet.

Cumulus Kunde Hannover Re
Firmensitz von Hannover Re (Foto: Hannover Re)

Welche Aufgaben hat Ihr DAM-Bildpool im Unternehmen?

Im Grunde sind das drei Aufgabenbereiche. Zum einen stellen wir Marketing-Bilder für die einzelnen Standorte bereit, die zur Benutzung freigegeben sind. Zweitens verwalten wir mit dem DAM-System Mitarbeiterfotos und damit zusammenhängende Angaben zur Rechteabtretung usw. Und drittens archivieren wir mit unserem DAM-System sämtliches Bild- und Videomaterial unseres Unternehmens. Wir haben auch altes Material digitalisiert, um letztlich alle Inhalte an einem Ort zu haben.

Sind diese Marketing-Bilder vor allem Stockfotos oder aus eigener Produktion? Spielt das Thema DRM für Sie eine Rolle?

Zumeist arbeiten wir mit Fotos von Stockanbietern. Zum Teil lassen wir aber auch selber Material produzieren. Das hängt ganz vom Kontext ab, in dem die Bilder verwendet werden. Deshalb spielt Digital Rights Management für uns auch eine Rolle. Wir bemühen uns, die Bildrechte vollständig abzuklären und keine Rights-Managed-Inhalte zu erwerben, aber es passiert auch hin und wieder, dass wir doch eine zeitgebundene Lizenz für ein Bild einkaufen.

Wie nutzen Sie Ihr neues DAM-System auf Basis von Cumulus?

Die grundlegende Funktion des DAM-System ist, unseren Mitarbeitern weltweit Zugriff auf Bilder und andere Materialien zu gewähren, die sie dann zum Beispiel in PowerPoint-Präsentationen nutzen können. Die Inhalte in unserem DAM-System sind alle entsprechend gekennzeichnet und verschlagwortet, damit jeder findet, was er braucht und uns nicht erst fragen muss, wenn er etwas sucht. Die Benutzerkonfiguration läuft über Single-Sign-On, daher müssen wir uns auch nicht darum kümmern, neue Konten anzulegen.

Von den 2.900 Mitarbeitern können alle lesend auf unseren Bildpool zugreifen, wobei sicher nicht jeder Mitarbeiter Material benötigt. Am Ende sind es ca. 30-40 Power-User weltweit, die regelmäßig Materialien fürs Marketing erstellen. Es gibt dazu etwa zehn Personen aus verschiedenen Fachbereichen, die aktiv Material einstellen können und die Administratoren im  Fachbereich Unternehmenskommunikation, die sich um die Qualität der im System vorhandenen Daten kümmern.

Arbeiten Sie auch mit Agenturen oder Freelancern?

Wir arbeiten auch mit Agenturen zusammen und haben vor, ihnen über bestimmte Zugriffsrechte das Arbeiten mit dem System zu ermöglichen, um möglichst viele Workflows direkt in unserem Digital Asset Management-System abzubilden.

Beispielsweise kauft unsere Designagentur Stockbilder für uns ein. Diese soll sie auch direkt in das DAM-System laden und mit den entsprechenden Rechtestatus verschlagworten.

Canto Kunde Hannover Re nutzt Cumulus, um digitale Assets zu organisieren und weltweit bereitzustellen. (Screenshot: Hannover Re)

Welche Pläne haben Sie mit Ihrem DAM für die Zukunft?

Wir verwalten über das System bereits die Abbildungen von Objekten aus unserer Kunstsammlung. Künftig wollen wir auch ein einfaches internes Leihsystem für die Objekte selbst mit unserem DAM-System abbilden. Außerdem wollen wir das Thema Verwendungsrechte bei unseren Mitarbeiterfotos ausbauen und über die Schnittstelle zum entsprechenden System den Anwender selber wählen lassen, wie und wofür er das Bild freigibt. Außerdem überlegen wir, unsere Intranet-Plattform in geeigneter Form an das DAM anzubinden.

Was sind denn abschließend die Vorteile, die Ihnen das DAM-System bietet?

Durch das DAM-System können wir unsere Prozesse zur Erstellung von Marketingmaterial deutlich verbessern. Wir haben außerdem damit das wichtige Thema Bild- und Persönlichkeitsrechte abgebildet. Sobald die Anwender einen gut gefüllten Bildpool haben, aus dem sie sich bedienen können, ist auch die “Versuchung” nicht so groß, einfach Bilder aus unklaren Quellen zu verwenden. Und dadurch, dass sich unser Marketing jetzt aus einem einheitlichen Bildpool speist, erreichen wir eine höhere Konsistenz in unserer Außenkommunikation.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

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