Die Content-Strategien und Technologien führender Marken für 2024?

Digitale Inhalte: Der Stand der Dinge

Brancheneinblicke

Die besten Tipps, wie Sie 2022 digitale Inhalte skaliert erstellen können

von Canto  |  4. März 2022

Lesezeit 7 Min.
Ein Werbevideo für ein Hotel wird für die skalierte Erstellung von Inhalten zurechtgeschnitten.

Das Erstellen und Verwalten digitaler Inhalte hat sich zu einer zunehmend komplexen geschäftlichen Aufgabenstellung entwickelt. Angesichts der steigenden Nachfrage nach digitalen Inhalten wurden die Prozesse zur Inhaltserstellung dezentralisiert: Es sind sowohl interne als auch externe Mitarbeiter daran beteiligt. Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten Kreativteams zumindest zeitweilig remote arbeiten.

Mit anderen Worten: Der Druck auf die an der Entwicklung beteiligten Akteure ist hoch – sie müssen mehr Inhalte in kürzerer Zeit erstellen, und diese Inhalte betreffen alle Bereiche. Wie können Marketing- und Kreativteams also die Erstellung von Inhalten skalieren, um unter diesen Bedingungen erfolgreich zu bleiben? Den meisten bewährten Strategien sind fünf grundlegende Elemente gemeinsam.

1. Schaffen Sie Ordnung in Ihren digitalen Assets

Vor einer möglichen Skalierung müssen Sie zunächst eine solide Grundlage schaffen. Ihre Mitarbeiter benötigen Systeme, mit denen sie digitale Assets verwalten können, die ihnen als Bausteine für ihre Inhaltsstrategie dienen. Solche Assets sind z. B. Fotos, Dokumente, PowerPoint-Dateien, PDFs und Videos.

Überprüfen Sie Ihre Inhalte

Zunächst müssen Sie sicherstellen, dass Sie sämtliche aktuellen, relevanten Inhalte an einem zentralen Ort vorliegen haben. Zur Erstellung und Bereitstellung von Inhalten in großem Umfang ist eine einheitliche Informationsquelle erforderlich, in der sämtliche Mitarbeiter Ihres Unternehmens die benötigten Inhalte finden können.

Versehen Sie alles mit Metadaten

Sämtliche Inhalte zentral zu speichern, reicht nicht aus – um sie zu verwenden, müssen Sie sie finden können. Wenn Sie Inhalte mit Schlagwörtern, Kategorien und weiteren Metadaten versehen, werden sie durchsuchbar. Dadurch stellen Sie sicher, dass die zu Ihren Inhalten zugehörigen Zusatzinformationen direkt mit ihnen zusammen gespeichert werden.

Die Kennzeichnung mit Metadaten muss kein aufwändiger Arbeitsvorgang sein. Mithilfe von Bilderkennung, Texterkennung und anderen KI-gestützten Verschlagwortungswerkzeugen lassen sich viele dieser Informationen automatisch hinzufügen.

Stimmen Sie Ihre Mitarbeiter aufeinander ab und optimieren Sie Arbeitsabläufe

Haben Sie einmal eine einheitliche Informationsquelle für Ihre Inhalte eingerichtet, müssen Sie Ihr Team an die Verwendung dieser zentralen Ablage gewöhnen. So arbeiten alle Beteiligten stets mit offiziellen Versionen, anstatt veraltete Kopien zu verwenden, die sie auf ihren eigenen Geräten gespeichert haben.

2. Erstellen Sie einen Redaktionskalender und Markenrichtlinien

Sollten Sie bislang noch keine Markenrichtlinien und keinen Redaktionskalender verwenden, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, damit anzufangen. Sobald Sie skalieren, brauchen Sie ein klares Regelwerk, damit alle Beteiligten an einem Strang ziehen.

In den meisten Unternehmen erstellen mehrere verschiedene Teams an unterschiedlichen Orten neue Inhalte. Mit einer gewissen Struktur können Sie dafür sorgen, dass sämtliche Akteure nahtlos zusammenarbeiten. Somit schaffen Sie stimmige, markenkonforme Inhalte, die Sie bei der Erreichung Ihrer Unternehmensziele unterstützen.

Redaktionskalender mit Video- und Bildinhalten einer Marke für Luxusimmobilien.

Darum brauchen Sie einen Redaktionskalender

Ein Redaktionskalender dient dazu, die Prioritäten aller Beteiligten zu koordinieren. Anhand einer zentralen Übersicht ist jederzeit ersichtlich, wer woran arbeitet und wann Inhalte an bestimmte Zielgruppen ausgegeben werden. Zudem sorgt ein Kalender für einen reibungslosen Ablauf, so dass es keine Missverständnisse hinsichtlich Fristen und Vorlaufzeiten gibt.

Darum brauchen Sie Markenrichtlinien

Ganz gleich, wer die Inhalte erstellt, jedes einzelne Element muss Ihre Markenidentität widerspiegeln und eine einheitliche Markengeschichte erzählen. Das Erstellen (oder Aktualisieren) eines robusten Regelwerks mit Markenrichtlinien schafft Konsistenz über alle Berührungspunkte hinweg, ungeachtet dessen, wie viele Personen parallel an den Inhalten arbeiten.

3. Erstellen Sie das richtige technologische Portfolio

Die richtige Software entlastet Ihre Mitarbeiter, damit sie sich auf das konzentrieren können, wofür Sie sie eingestellt haben. Das bedeutet, dass Sie Programme aussuchen müssen, die Ihr Team beim effizienten Arbeiten unterstützen und es nicht behindern. Auch müssen Sie darauf achten, dass Ihre Anwendungen flexibel genug sind, um sich an die Arbeitsweise Ihres Teams anzupassen. Möglicherweise braucht Ihr Vertrieb nur Zugriff auf fertige Materialien, wohingegen Ihre Agenturpartner auf die laufenden Projekte zugreifen können müssen, um sie zu aktualisieren.

Was für Programme brauchen Sie eigentlich konkret? Jedes Team hat andere Anforderungen. Allerdings gibt es ein paar allgemeine Punkte, die Sie auf jeden Fall abdecken müssen.

Projektleitung und Redaktionsplanung

Mit einem guten Projektmanagement-Programm können alle Beteiligten den Überblick behalten, wer was tut und was als Nächstes ansteht. Ihre Mitarbeiter können ihre Arbeitsabläufe nach Prioritäten ordnen, und Sie bekommen auf einen Blick eine Übersicht über sämtliche Projekte und den Stand der Umsetzung in Ihrem Team.

Werkzeuge zur Erstellung von Inhalten

Nach der Planung Ihrer Inhalte muss Ihr Team diese entwickeln. Wenn Sie die richtigen Hilfsmittel dafür haben, können Ihre Mitarbeiter effizient arbeiten, ohne dass sie durch unnötige Zusatzschritte oder Engpässe im Arbeitsablauf ausgebremst werden.

Digital Asset Management

Sie brauchen einen Ort, an dem Sie alle von Ihrem Team erstellten Inhalte sowie die dazugehörigen Informationen speichern können. Eine Digital Asset Management-Plattform ist das Herzstück jeder technologischen Infrastruktur, die den Fokus auf digitale Inhalte legt. Hier werden alle Ihre digitalen Inhalte gespeichert, und von hier aus werden sie bereitgestellt, sobald Sie sie einsetzen möchten.

Ein Bild eines Luxushotels in einem Digital Asset Management-System, dessen Genehmigungsstatus angezeigt wird.

Werkzeuge zur Publikation von Inhalten

Ihre Softwareumgebung wird durch die Systeme komplettiert, mit denen Sie die Inhalte Ihres Teams veröffentlichen. Hierzu zählen beispielsweise ein mit Ihrer Webseite verknüpftes CMS-System, Social Media-Kanäle oder Programme für das E-Mail-Marketing. Durch die Vernetzung dieser Lösungen mit Ihrer Digital Asset Management-Anwendung lassen sich Ihre Arbeitsabläufe noch weiter optimieren.

Alles in allem muss das technologische Portfolio Ihres Teams die Produktion von Inhalten optimieren, die Zusammenarbeit vereinfachen und die Markteinführung beschleunigen. Mit den richtigen Programmen brauchen Sie sich nicht täglich um jede operative und administrative Kleinigkeit zu kümmern. Überlassen Sie diese Aufgabe Ihrer Software.

4. Vorhandene Inhalte wiederverwenden und umwidmen

Eine der einfachsten Möglichkeiten, Ihre Inhaltsstrategie skaliert auszubauen, besteht darin, die vorhandenen Inhalte noch besser zu nutzen. Denn wenn Sie schon tolle Inhalte haben, warum diese nicht verwenden?

Das A und O bei der Wiederverwendung von Inhalten ist es, bei Langformaten wie E-Books und Webinaren anzufangen und im Voraus zu planen, wie Sie diese aufgliedern und weiterverwenden können. Möglicherweise eignet sich ein Kapitel aus einem E-Book hervorragend als Artikel im Blog. Oder Sie können ein Demo-Video in spannende Clips aufteilen, die Sie in den sozialen Medien verwenden können.

Genau hier zeigt eine zentralisierte Inhaltsbibliothek, was in ihr steckt. Haben Sie umfangreiche Inhalte erstellt, können Sie sich einfach z.B. einen Clip aus einem längeren Video herausziehen oder ein Foto auf die richtige Größe zurechtschneiden

Und da Digital Asset Management-Systeme zusammengehörige Inhalte gruppieren, bleiben alle Metadaten wie Tags und Lizenzinformationen erhalten. So können Sie Inhalte für weitere Kanäle wiederverwenden und behalten gleichzeitig die Sicherheit bei, die sich aus der zentralen Zusammenführung all dieser Informationen ergibt.

5. Entscheidungen über Inhalte auf Grundlage von Daten treffen

Im Marketing dreht sich alles um Daten. Aber zu viele Daten können leicht zu viel des Guten sein. Einer der häufigsten Fehle ist, dass man zu viele Daten sammelt und sich dann auf der Suche nach Mustern und Erkenntnissen darin verliert. Auf diese Weise können Teams leicht zu falschen Schlussfolgerungen gelangen.

Nutzen Sie stattdessen die Daten zweckmäßig und mit Bedacht. Gehen Sie von der geschäftlichen Fragestellung aus, die Sie beantworten möchten, und überlegen Sie, was Sie anders machen würden, wenn Ihnen bestimmte Erkenntnisse vorliegen würden. Wenn Sie das herausgefunden haben, können Sie die richtigen Daten erheben.

Sie möchten wissen, welche Inhalte auf bestimmten Kanälen am besten funktionieren? Dann schauen Sie sich an, wie hoch das Engagement oder der Webverkehr auf diesem Medium ist. Wollen Sie herausfinden, welche Formulierungen am überzeugendsten sind? Dann sollten Sie ein paar A/B-Tests durchführen. Vielleicht interessiert Sie, welche Art von Werbematerial für Ihren Vertrieb am hilfreichsten ist? Mithilfe der Downloadzahlen Ihres Digital Asset Management-Systems erfahren Sie, welche Arten von Inhalten Ihre Vertriebsmitarbeiter immer wieder abrufen.

Indem Sie zunächst die richtigen Fragen stellen, vermeiden Sie es, in der Datenflut unterzugehen, sondern können sich auf das konzentrieren, was Sie wirklich weiterbringt.

Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse können Sie dann die Prioritäten für Ihre Inhaltsstrategie setzen und Ihre Ressourcen für die Inhalte einsetzen, die am wirkungsvollsten sind. Damit ebnen Sie den Weg für einen gezielteren Ansatz bei der Entscheidung, womit Sie Ihren Redaktionskalender bestücken möchten.

Gute Systeme und Werkzeuge sind die Grundlage für erfolgreiches Arbeiten

Sie haben vermutlich bemerkt, welcher rote Faden sich durch diese fünf Tipps zieht. Um die Produktion digitaler Inhalte erfolgreich zu skalieren, ist es entscheidend, dass Sie im Vorfeld Zeit investieren, um Ordnung zu schaffen, Systeme einzurichten und eine solide Grundlage zu schaffen.

Mit der Digital Asset Management-Lösung von Canto erhalten Ihre Teams ein sofort einsatzfähiges Programm, das sich an ihre Bedürfnisse anpassen lässt. Canto ist die einheitliche Informationsquelle für Ihr ganzes Unternehmen sowie für externe Partner. Mit Canto beseitigen Sie Engpässe, vermeiden Störungen und vereinfachen die skalierbare Erstellung und Verwaltung von Inhalten.

Sie möchten wissen, wie Canto Ihrem Unternehmen helfen kann, schnell und strategisch zu arbeiten? Dann vereinbaren Sie eine kostenlose, persönliche Demo mit einem unserer Experten für Digital Asset Management.