Wahrscheinlich nutzen Sie in Ihrem Geschäftsalltag bereits eine Vielzahl neuer Technologien. Ebenso wahrscheinlich sind Sie aber auch noch nicht zufrieden damit, wie es um die digitale Zukunft Ihres Unternehmens bestellt ist. Sollte dies der Fall sein, müssen Sie Wege finden, sich von den bisherigen physischen Formaten auf digitale Formate umzustellen. Es ist Zeit für eine digitale Transformation.

Was ist die digitale Transformation?

Unter der digitalen Transformation versteht man die Umstellung bestehender Geschäftsabläufe und -elemente auf neue digitale Technologien. Dabei erfolgt im Unternehmen der Wechsel von physischen zu digitalen Formaten. Die digitale Transformation bringt digitale Technologie in alle Bereiche eines Unternehmens ein. Das schließt auch die Kommunikation des Unternehmens mit seinen Kunden ein.

Zum besseren Verständnis der digitalen Transformation in der Praxis wollen wir hier ein Anwendungsbeispiel anführen. Ein Sicherheitsunternehmen verwahrt seine Daten in Papierform in einem abschließbaren Schrank. Außerdem verwenden die Mitarbeiter Funkgeräte, um miteinander zu kommunizieren. Für dieses spezielle Unternehmen würde die digitale Transformation folgendermaßen aussehen:

  1. Übertragung aller Aufzeichnungen und Unterlagen von der Papierform in ein Computersystem
  2. Umstellung von Funkgeräten auf Smartphones
Eine Gruppe von Arbeitskollegen umgeben von Computerdaten zum Thema digitale Transformation.
Bei jeder Transformation finden grundlegende physische Upgrades statt.

Zwar gestaltet sich die Umstellung für jedes Unternehmen anders, doch kann man anhand des Beispiels den Prozess gut nachvollziehen. Dieser Leitfaden soll Ihnen bei Ihrer eigenen digitalen Transformation helfen.

Was ist die Bedeutung der digitalen Transformation?

Mit den neuen Technologien gehen viele Annehmlichkeiten einher. Noch wichtiger ist aber, dass ohne eine automatisierte Modernisierung die Unternehmen ins Hintertreffen geraten. Im Prinzip ist die digitale Umrüstung nicht mehr eine Frage des Wollens, sondern eine Notwendigkeit. Dies trifft insbesondere auf Unternehmen zu, die in wirtschaftlichen Nöten sind und sich weiterentwickeln müssen. Inzwischen ist die Digitalisierung zum Status quo geworden. Um nicht zurückzufallen, müssen die Unternehmen dem Beispiel folgen.

Ein wesentlicher Aspekt der Technologie sind die Daten, die eine schnell wachsende Komponente darstellen. Heutzutage verfügen Unternehmen über beträchtliche Datenmengen. Deshalb brauchen sie eine Technologie, um diese Informationen zu speichern und zu analysieren. Dank einer digitalen Transformation können sie alle Daten, die sie im Laufe der Jahre gesammelt haben, bestmöglich nutzen.

Eine räumliche Darstellung von Daten.
Aufgrund der zunehmenden Datenmenge sind Unternehmen in der Lage, eine größere Bandbreite von Situationen zu analysieren und zusätzliche Lösungen zu entwickeln.

Grundlegende Elemente einer Transformation

Zunächst ist zu beachten, dass alle digitalen Transformationen individuell sind und sich von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden. Dennoch gibt es einige grundlegende Elemente, die für jedes Unternehmen eine Grundlage bilden, an der es sich orientieren kann. Es gibt drei Faktoren in gesamten Prozess, die universell zu sein scheinen.

1. Implementierung und Beteiligung am Arbeitsplatz

Eine digitale Transformation sollte darauf abzielen, im gesamten Unternehmen von Abteilung zu Abteilung eine größere Einbindung zu schaffen. Sobald dieser Prozess in Gang kommt, müssen die Teammitglieder in der Lage sein, enger als bisher zusammenzuarbeiten. Dieser Wandel verläuft exponentiell und manifestiert sich in vielen Bereichen eines Unternehmens.

2. Kundenbeteiligung

Digitale Neuerungen und Entwicklungen revolutionieren das Kundenerlebnis. Eine digitale Transformation hat zum Ziel, den Kunden die bestmögliche Interaktion mit einem Unternehmen zu ermöglichen. So kann die Technologie z.B. große Datenmengen zu jedem Kunden erfassen, womit Unternehmen direkt auf die Kunden eingehen können.

3. Produkte

Wenn Unternehmen ihre betrieblichen Abläufe intern digitalisieren, ziehen ihre Produkte in der Regel mit. Beispielsweise gibt es Sonnenbrillen, die Audio und Video aufzeichnen können, oder einen Spiegel, der das Wetter anzeigt. Das ist nicht nur praktisch für die Kunden. Vielmehr können Firmen damit auch den Kontakt zum Vertrieb aufrechterhalten und kontinuierlich weitere Produkte vorschlagen.

Eine Frau mit einer Smart-Brille.
Smart-Brillen sind ein ideales Beispiel dafür, wie die neue digitale Umgebung aussieht.

So realisieren Sie Ihre eigene digitale Transformation

Der allererste Schritt in diesem Prozess ist die Ausarbeitung einer Strategie für die digitale Transformation, in der die Einzelheiten der geplanten Digitalisierung dargelegt werden. Anschließend empfiehlt sich eine Untersuchung darüber, wie Sie die neue Technologie am besten in Ihre Produkte, Kundendienstleistungen und Arbeitsabläufe integrieren können.

Haben Sie sich erst einmal auf eine Vorgehensweise für die Umstellung festgelegt, müssen Sie dafür sorgen, dass sich alle Beteiligten dem Wandel jederzeit voll bewusst sind. Am besten lässt sich das durch Gespräche, Rundschreiben und weitere Kommunikationsmittel erreichen. Je mehr Personen in Ihrem Unternehmen darüber Bescheid wissen, desto besser.

Ermitteln Sie, auf welche verschiedenen Arten eine digitale Transformation Ihrem Unternehmen zugute kommen könnte. Sie werden überrascht sein, wie viele Bereiche eine technologische Modernisierung benötigen. Letztendlich werden Sie feststellen, wie leistungsfähig eine solche Aktualisierung sein kann.

Casey Schmidt – Content Manager and Industry Expert | Canto

Casey Schmidt ist Content Manager bei Canto und interessiert sich dafür, komplexe Themen zu erfassen und für unsere Leser leicht verständlich zu machen.