Nutzergenerierte Inhalte – Tipps und Tricks

   

Nutzergenerierte Inhalte sind eine effektive Möglichkeit, das Engagement der Community mit Ihrer Marke zu verbessern. Dabei ist es ganz egal, ob Sie die Besucherzahlen Ihres Blogs erhöhen, Ihre Social Media-Präsenz ausbauen oder Ihre Diskussionsforen erweitern möchten. Benutzergenerierte Inhalte bieten Ihnen kostengünstigen Content und fördern gleichzeitig das Engagement mit Ihrer Marke.

Wie aber lässt sich das Engagement steigern, wenn man zugleich die Markenkonsistenz wahren und Urheberrechtsverletzungen vermeiden möchte? Mit den folgenden Maßnahmen optimieren Sie Ihr Marketing mit nutzergenerierten Inhalten.

Was ist nutzergenerierter Inhalt?

Am deutlichsten unterscheiden sich nutzergenerierte Inhalte (auch User Generated Content, kurz UGC) von professionellen Inhalten in die Art der Beziehung des jeweiligen Autors zur Marke. Bei benutzergenerierten Inhalten sind die Nutzer selbst die Quelle der Inhalte – hier wirbt nicht das Unternehmen für sich selbst. Zu solchen Inhalten können Blogartikel, Bilder, Social Media Posts und weitere Inhalte zählen.

Nutzergenerierte Inhalte wurden von unbezahlten Autoren erstellt, obgleich sich diese Definition unterschiedlich auslegen lässt. Veranstalten Sie beispielsweise einen Wettbewerb, bei dem die Autoren für Ihre erstellten Inhalte Preise gewinnen können, kann das technisch auch schon als Bezahlung gelten. Auch lässt sich UGC als Inhalt definieren, der außerhalb der üblichen beruflichen Kanäle entsteht, doch auch hier gibt es Mehrdeutigkeiten.

Eine junge Frau mit Kopfhörern sitzt an einem Küchentisch, auf dem sich eine Obstschale, ein Buch und Stifte befinden, und arbeitet mit ihrem Laptop.
Moderne Medien, die die Möglichkeit zur Mitwirkung bieten, eröffnen neue Kanäle für das Marketing mit benutzergenerierten Inhalten.

Nicht bezahlte Fachleute liefern manchmal Beiträge, um ihre Portfolios aufzubauen, während sich zugleich die üblichen professionellen Kanäle sich aufgrund neuer freiberuflicher Medien auflösen. Aber eine Sache bleibt unbestritten: Nutzergenerierte Inhalte sind eine hervorragende Möglichkeit zur Bewerbung Ihrer Marke, wenn sie effektiv eingesetzt werden.

Tipps zur Verbesserung von Kampagnen für nutzergenerierte Inhalte

Tipp Nr. 1 – Steigern Sie Ihr Engagement

Mitunter kommt es vor, dass sorgfältig ausgearbeitete Kampagnen von Marketingspezialisten weitgehend ignoriert werden. Die Ursache dafür ist ein generelles Fehlen einer Community oder ein geringes Interesse an der Kampagne. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das Engagement zu erhöhen.

Die effektivste Möglichkeit, das Engagement für Ihre erste UGC-Kampagne zu erhöhen, ist Die Schaffung von Anreizen. Die erfolgreichsten Kampagnen sind diejenigen, die den Nutzern einen Wert bieten. Ein Wettbewerb mit einem Gewinn ist ein großer Anreiz. Schenken Sie dem Nutzer etwas Nützliches, um Engagement und Qualität zu steigern. Außerdem ist es wahrscheinlicher, dass Werbegeschenke und Wettbewerbe geteilt werden.

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Nutzergenerierte Inhalte regen zu mehr Interaktion an und machen es den Teilnehmern der Kampagne leicht, sich mit Ihrer Marke zu verbinden. Lästige Aufgaben wie das Versenden großer E-Mail-Anhänge sind kein guter Anreiz für das Engagement und beeinträchtigen Kampagnen. Digital Asset Management-Systeme wie Canto bieten die Möglichkeit, Upload-Links an eine bestimmte Gruppe zu senden. Damit können die Benutzer die Dateien per Drag-and-Drop in das System ziehen. Auf diese Weise befinden sich die Inhalte genau dort, wo Sie sie brauchen.

Eine Gruppe von Mitarbeitern in einem modernen Büro hat sich um einen Tisch voller Laptops, Papiere und Diagramme versammelt und berät in einer lebhaften Diskussion miteinander.
Autoren nutzergenerierter Inhalte engagieren sich mit größerer Wahrscheinlichkeit, wenn Sie Anreize schaffen.

Tipp Nr. 2 – Wahren Sie die Markenkonsistenz

Alle Mitarbeiter Ihres Unternehmens sollten in der Lage sein, Ihre Markengeschichte zu verstehen und einfach in Worte zu fassen. Sie sollten Zugang zum Leitfaden für die Marke haben und ihn regelmäßig konsultieren. Wie aber stellen Sie sicher, dass externe Personen, wie z.B. Autoren von benutzergenerierten Inhalten, Zugang zu den Markenrichtlinien haben?

Wenn Sie mit nutzergeneriertem Content die Markenkonsistenz wahren möchten, empfiehlt es sich, Ihren Brand Guide einfach und klar zu gestalten und zu veröffentlichen. Vergewissern Sie sich, dass er die Tonalität und den Stil Ihrer Marke wiedergibt. Erstellen Sie ein digitales Portal und überprüfen Sie es regelmäßig. So bleiben Ihre benutzergenerierten Inhalte auch bei Änderungen stets im Einklang mit der Marke.

Tipp Nr. 3 – Beachten Sie das Urheberrecht

Erwirbt ein Unternehmen ein Bild von einem Anbieter für Archivfotos, erhält es eine Lizenz mit spezifischen Angaben darüber, wann, wo und wie es verwendet werden darf. Ein Autor hingegen könnte nach Bildern suchen und das veröffentlichen, was er findet – ohne Rücksicht auf Urheberrechtsverletzungen und die möglichen Folgen.

Die beste Möglichkeit, Urheberrechtsverletzungen durch benutzergenerierte oder professionelle Inhalte zu vermeiden, besteht darin, die Besonderheiten des Digital Rights Management (digitale Rechteverwaltung) zu verstehen und Ihren Autoren die wesentlichen Aspekte nahe zu bringen. Auf diese Weise können Mitarbeiter und Nutzer, die Bilder auf Ihrer Website oder über Social Media-Kanäle veröffentlichen, klar erkennen, wann und wie sie dieses Bild verwenden dürfen. Ein solides Digital Asset Management-System ist Teil einer effektiven digitalen Rechteverwaltung für Unternehmen.

Ein Richterhammer liegt auf einem Notizblock mit einem Stift, im Hintergrund liegt ein dickes, aufgeschlagenes Buch.
Die digitale Rechteverwaltung (DRM) muss ein fester Bestandteil bei der Erstellung von Inhalten sein.

Tipp Nr. 4 – Fördern Sie Prozesse für die Qualität von Inhalten

Nicht jeder Fan Ihrer Marke ist ein talentierter Autor oder Fotograf. Mit der Veröffentlichung qualitativ minderwertiger Bilder oder Texte auf Ihrer Website können Sie das Ansehen Ihrer Marke schädigen und gute Platzierungen in Suchmaschinen verschlechtern. Außerdem werden diejenigen Benutzer, die sich für eine Mitwirkung entschieden haben, für Kritik aus der Community angreifbar gemacht.

Der Schlüssel zum Schutz der Integrität Ihrer Marke heißt Qualitätskontrolle. Indem Sie klare Community-Richtlinien für Inhalte festlegen und diese in Ihren Kampagnen verlinken, können Sie Benutzern gestatten auf Ihren Kanälen posten. Informieren Sie die Nutzer im Briefing der Kampagne auch darüber, dass ihre Inhalte redaktionell aufbereitet werden. Auf diese Weise können Sie den Großteil der Inhalte beibehalten und zugleich die Qualitätsstandards der Marke wahren.

Gestalten Sie Ihre nächste UGC-Kampagne

Indem Sie einige dieser einfachen Richtlinien befolgen, erhöhen Sie das Engagement und schützen gleichzeitig Ihr Unternehmen und Ihre Marke. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Bemühungen für eine besser engagierte Community.

Cover des E-Books 'Content Management für Kreativteams', das eine elegante Frau zeigt, die im selben Raum mit einem Elefanten sitzt, der Möbel im Hintergrund zerstört.

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