Mehr Produktivität für Kreativteams – so arbeitet Falkensteiner mit Canto

Falkensteiner Hotels & Residences

Alles begann, als Maria und Josef Falkensteiner 1957 ein kleines Hotel in Südtirol eröffneten. Zu diesem Zeitpunkt konnte sich niemand vorstellen, wie es sich in den nächsten 60 Jahren entwickeln würde. Falkensteiner wurde zu einer der erfolgreichsten familiengeführten Ferienhotelgruppen in Mitteleuropa und verbindet heute Individualität und Standardisierung – jedes Falkensteiner Hotel ist individuell, aber gleichzeitig Teil eines internationalen Netzwerkes mit den Vorteilen einer Gruppe.

Falkensteiner Hotels & Residences Logo
Gründung1957
Hotels, Residenzen & CampingplätzeÜber 30
Zimmer4.400
Länder7
MitarbeiterMehr als 2.000

Kein Unternehmen ist wie das andere. Deshalb stellen wir unsere Kunden vor und sprechen mit ihnen darüber, wie sie Canto einsetzen. Dieses Mal haben wir mit Barbara Wessely, Grafikdesignerin der Falkensteiner Hotels & Residences gesprochen.

Was ist Ihre Aufgabe?

Ich bin Head of Graphic Design und leite als solche die Grafikabteilung bei Falkensteiner Hotels & Residences. Mein Team kümmert sich um die Gestaltung aller Marketing- und Kommunikationsmaterialien und hat deshalb viel mit Bildern und Mediendateien zu tun. Aus diesem Grund ist bei uns in der Abteilung auch die Verwaltung aller Medien-Assets angesiedelt.

Screenshot Falkensteiner Hotels & Residences Portal

Wann sind Sie zum ersten Mal mit dem Thema DAM in Berührung gekommen?

Wir hatten bereits vor der Einführung von Canto ein anderes System bei uns im Einsatz, das für uns und unsere Bedürfnisse von Null an entwickelt wurde. Das war ein sehr vielversprechender Ansatz, der sich jedoch für uns nicht bewährt hat. Auch wenn es eine maßgeschneiderte Lösung war – sie konnte unsere Erwartungen und Bedürfnisse auf Dauer nicht erfüllen. Deshalb war für uns nach dieser Erfahrung klar, dass wir ein neues System brauchen, von einem führenden Anbieter am Markt, der ein Produkt hat, das gut zu uns passt.

Was haben Sie sich denn von dem neuen System erhofft?

Uns war sehr schnell klar, was das neue System können muss. Wir hatten einen Katalog mit verschiedenen Funktionen und wussten, dass wir dabei keine Kompromisse eingehen. Das System sollte, was diese Punkte angeht, zuallererst gut und vor allem intuitiv funktionieren.

Was waren denn hier die Hauptkriterien?

Für uns als Kreativabteilung war sicherlich einer der wichtigsten Punkte eine gut funktionierende Schnittstelle zu den Tools der Adobe-Suite, vor allem Adobe InDesign, mit dem wir hauptsächlich arbeiten. Daneben war uns auch wichtig, dass die Bildverwaltung selbst ausgezeichnet funktionieren muss, also etwa das Erfassen von neuem Bildmaterial, die Suche und das Filtern nach Inhalten.

Weiterhin war uns wichtig, dass die Administration des Systems – also das Anlegen neuer Benutzer etc. – von uns komplett selbständig durchgeführt werden kann, ohne dass wir uns ständig an den Support wenden müssen.

Essentiell war auch das Vorhandensein einer Portal-Seite, mit der wir ein öffentlich zugängliches Medien-Portal für Presse und Journalisten schaffen können. Das Ziel war letztlich eine Lösung bei uns zu etablieren, mit der alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Ländern selbstständig arbeiten können.

Falkensteiner Image Shooting 2019
Foto: Falkensteiner Hotels & Residences

Aber es sollte trotzdem ein Standard-Produkt sein und keine maßgeschneiderte Lösung?

Genau, uns ging es darum, ein System zu finden, das zu uns passt, aber unabhängig von uns weiterentwickelt wird. Bei Canto ist der große Vorteil, dass wir nun auch von Updates und Fortschritten profitieren, die andere Kunden angestoßen haben. So erhalten wir mit jedem neuen Release Zugang zu praktischen Funktionen, auf die wir selbst vielleicht gar nicht gekommen wären. Von der großen Community der Canto-Kunden profitieren zu können, ist ein großer Pluspunkt.

Was war dabei das Wichtigste für Sie und Ihr Team – wie wollten Sie Ihre Arbeitsweise durch das neue System verändern?

Im Vordergrund stand für uns, dass das Arbeiten für alle im Team angenehmer und einfacher werden sollte. Am Ende bedeutet das natürlich eine Zeitersparnis, wenn alles besser ineinandergreift. Aber der Anspruch war zunächst, dass das Arbeiten intuitiver wird, in dem wir uns von allen Arbeitsschritten befreien, die beim alten System gestört haben. Die Verwaltung von Bildern soll ja keine zusätzliche Belastung sein, sondern im Gegenteil Arbeit abnehmen.

Mit Canto kann mein Team sich besser auf die eigentliche Arbeit fokussieren – anstatt lange nach Bildern zu suchen.

Barbara Wessely – Head of Graphic Design

Wie lief Ihr DAM-Projekt mit Canto ab?

Im Prinzip hatten wir uns Canto schon vor der Einführung des alten Systems einmal angeschaut. Unsere Recherche ging also nicht bei null los, sondern baute auf unserer Vorarbeit von damals auf. Wir haben uns deshalb Canto und ein weiteres System vorführen lassen und haben dabei unseren bereits erwähnten Anforderungskatalog abgeglichen.

Natürlich haben auch die Kosten eine Rolle gespielt. Aber im Endeffekt war es fast eine Bauchentscheidung, weil wir das Gefühl hatten, dass Canto einfach besser zu uns passt.

Nach der Entscheidung haben wir dann mit Canto zusammengearbeitet und überlegt, wie man das neue System mit den bereits vorhandenen Assets am besten aufsetzen kann. Ihr Kollege Herr Kühnel vom Customer Success Team war hier eine große Hilfe für uns.

Falkensteiner Image Shooting Summer
Foto: Falkensteiner Hotels & Residences

 

Welche Abteilungen und Kollegen sind bei Ihnen an Canto angeschlossen?

Neben meinem Team ist das hier im Head Office in Wien vor allem unsere Marketing-Abteilung. Auch das Sales-Team nutzt Canto. Dazu haben wir in allen Hotels noch mal einen Marketing-Mitarbeiter, der vor Ort angesiedelt ist und natürlich auch Zugriff hat. Insgesamt sind das etwa 50 Kolleginnen und Kollegen, die mit Canto arbeiten. Über ein öffentliches Media-Portal bieten wir zudem auch etwa Reiseveranstaltern und der Presse Zugriff auf unseren Bildbestand.

Welche Arten von Mediendateien verwalten Sie mit Canto?

Momentan geht es bei uns um Bildmaterial, das wir komplett in Canto abgelegt haben. Wir haben bereits Pläne weitere Medienarten auch nach Canto umzuziehen. Unsere Videos etwa werden bisher separat bearbeitet. Auch unsere Broschüren möchten wir demnächst in Canto verwalten. Wir haben vor, das nächstes Jahr in Angriff zu nehmen.

Wie sieht denn ein typischer Workflow bei Ihnen aus? Woher kommen die Dateien?

Das muss ich unterscheiden, wie es bei uns derzeit läuft und wie es in Zukunft funktionieren soll. Aktuell laden wir vom Grafikteam die Bilder, die wir von unseren Fotografen bekommen, in das System und verschlagworten sie entsprechend. In Zukunft wird es so sein, dass die Bilder direkt von den Fotografen in unseren Workspace hochgeladen werden und von dort übernehmen wir sie dann.

Hotel & Spa Carinzia. Foto: Falkensteiner Hotels & Residences
Foto: Falkensteiner Hotels & Residences

 

Wer ist bei Ihnen für die Pflege des Systems verantwortlich?

Meine Kollegin Ingrid Haspinger und ich administrieren das System. Canto ist quasi unser „Baby“ und wir teilen uns die Aufgabe zu zweit. Längerfristig ist geplant, dass auch der Rest des Teams das übernehmen kann.

Die anderen Abteilungen greifen nur lesend auf die Bilder in Canto zu. Es ist uns wichtig, dass wir die Kontrolle über die Inhalte haben und die Auswahl auch verbindlich ist.

Wie ist Ihre erste Erfahrung mit Canto in Bezug auf das tägliche Arbeiten im Team?

Das System wird insgesamt sehr gut bei uns angenommen. Die Kolleginnen und Kollegen kommen sehr gut mit Canto zurecht, was ich schon allein daran sehe, dass es kaum Rückfragen von Kollegen außerhalb des Teams gibt. Das sehe ich sehr positiv.

Bei uns im Team hat Canto bisher alle Erwartungen erfüllt, was unsere Workflows anbelangt. Alles funktioniert so, wie es sollte. Die Bedienung ist sehr visuell und intuitiv. Wir arbeiten gerne mit Canto, weil wir mit dem Tool eben einfach gut arbeiten können.

Was ist Ihr Lieblings-Feature?

Es ist vielleicht noch etwas zu früh, um von einem absoluten Lieblingsfeature zu sprechen, aber die Funktion, Bilder miteinander zu verknüpfen, ist sehr praktisch. Ich kann damit etwa bei einem Shooting mehrere Fotos in Zusammenhang stellen, etwa wenn es mehrere Perspektiven gibt. Das erhöht die Übersicht einfach ungemein und hilft auch beim Layouten, wenn ich auf einen Blick sehe, welche Varianten von einem Foto ich noch zur Verfügung habe.

Vielen Dank für das Interview.