Kernkonzepte des Content Lifecycle Management

   

Content Lifecycle Management-Systeme werden von großen Unternehmen für die Erstellung von Inhalten im Rahmen von Projekten eingesetzt. In diesem Artikel erläutern wir die Grundlagen für den Einsatz eines Content Lifecycle Management-Werkzeugs.

Was ist Content Lifecycle Management?

Der Content Lifecycle, also der Lebenszyklus von Inhalten, bezeichnet den mehrphasigen Prozess, den jedes Element eines digitalen Inhalts im Laufe seiner Existenz durchläuft. Es ist der Anfang, der Mittelteil und das Ende der Erstellung von Daten. Der Lebenszyklus von Inhalten ist dynamisch und kann sich von einem Inhaltselement zum nächsten sehr unterschiedlich gestalten. In der Regel wird er über eine Content Lifecycle-Software gesteuert.

Wie ein Lebewesen durchlaufen Inhalte verschiedene Lebenszyklen, je nachdem, um welche Art von Inhalten es sich handelt. Bestimmte Inhalte sind dazu bestimmt, in unterschiedlichen Formaten und Ausführungsformen umgesetzt zu werden. Dadurch ergeben sich vielfältige Lebenszyklen, die zum Teil für Unternehmen schwer zu überblicken sind.

Die beste Möglichkeit, den Content Lifecycle zu verstehen, ist die Darstellung eines Inhalts als konkretes Objekt, beispielsweise die Zeichnung eines Logos. Diese Zeichnung durchläuft wie jedes Lebewesen einen Lebenszyklus – sie hat ein Anfang, einen Mittelteil und schließlich ein Ende.

Eine junge Frau, die an einem Schreibtisch sitzt, arbeitet an ihrem Laptop und lächelt.
Gutes Content Lifecycle Management unterstützt Sie bei der Visualisierung von Content-Prozessen.

Verwaltung des Lebenszyklus von Inhalten

Das Content Lifecycle Management (CLM) bezeichnet die Verwaltung der Produktion von Inhalten eines Unternehmens. Das CLM koordiniert, wie ein Projekt abläuft. Das CLM überwacht zunächst die anfänglichen Phasen zur Ideenfindung und befasst sich anschließend mit der Entwicklung der Inhalte. Da in einem Unternehmen mehrere Mitarbeiter mit der Erstellung von Inhalten beschäftigt sind, ist die leitende Aufsicht ein notwendiger Teil des CLM.

Nach dem Ende der Erstellungsphase in seinem Lebenszyklus bereitet das CLM den neuen Inhalt darauf vor, als fertiges Produkt der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden. Die Verwaltung endet damit aber noch nicht – ab diesem Zeitpunkt muss der Inhalt gepflegt und ständig neu bewertet werden, um seine Notwendigkeit und Relevanz zu gewährleisten.

Wird der Inhalt irgendwann gelöscht, so endet der Lebenszyklus dieses konkreten Inhaltselements. Das CLM begleitet also den gesamten Lebenszyklus eines Inhalts.

Banner eines E-Book, es zeigt einen Laptop neben einer Kaffeetasse auf einem Schreibtisch.

Wann ist Content Lifecycle Management notwendig?

Für kleinere Unternehmen, in denen Inhalte für nur wenige Medien erstellt werden, hat CLM möglicherweise keine hohe Priorität. Wachsende Unternehmen hingegen, die sich die Vielfalt an Content-Plattformen zunutze machen, werden feststellen, dass es nahezu unmöglich ist, die Gesamtheit ihrer Inhalte unter Kontrolle zu halten.

Wenn ein Unternehmen wächst und Inhalte für Kanäle wie Social Media, Blogs und weitere Formate zu erstellen beginnt, steigt der Bedarf für CLM exponentiell. Sobald die Administratoren nicht mehr den vollständigen Inhaltslebenszyklus eines Unternehmens im Blick behalten können, ist offiziell der Punkt erreicht, ab dem die Firma ein CLM-System einsetzen sollte.

Die Vorteile von Content Lifecycle Management

Ein CLM-System spart Zeit und Ressourcen, wodurch sich Administratoren auf andere Aufgaben als die Überwachung von Abläufen im Inhaltslebenszyklus konzentrieren können. Das steigert die Effizienz und Produktivität und fördert die kreative Entwicklung innerhalb von Projekten und Kampagnen.

Das CLM ermöglicht eine klare Darstellung der verschiedenen Prozesse, die ein Inhalt innerhalb einer Kampagne durchläuft. Ein unterschätzter Aspekt eines CLM-Systems sind die konkreten Daten und Beweise, die es Administratoren bezüglich der Produktivität seiner Teams und der Leistung einzelner Teammitglieder liefert.

Ein CLM-System muss zwangsläufig mit anderen Instrumenten und geschäftsrelevanten Anforderungen ineinandergreifen. Eine dieser Anforderungen ist das Brand Management, das dafür sorgt, dass abgeschlossene Projekte mit den Markenrichtlinien im Einklang stehen. Dies sollten Sie berücksichtigen, wenn Sie zu potenzieller CLM-Software recherchieren.

Eine fröhliche Frau sitzt an ihrem Tisch und arbeitet zeitgleich mit ihrem Laptop und einem Heft, in dem sie sich Notizen macht.
Profitieren Sie von der Zeitersparnis, die sich aus der Einführung eines CLM-Systems ergibt.

Optimale Eigenschaften von CLM-Software

Achten Sie bei der Auswahl des richtigen CLM-Systems für den Einsatz in Ihrem Unternehmen darauf, dass es über die entsprechenden Funktionen verfügt, mit denen Sie es in Ihren Arbeitsalltag integrieren können. Es muss im Einklang mit den alltäglichen Arbeitsabläufen eines Unternehmens funktionieren, um den Druck auf die für die Erstellung von Inhalten zuständigen Administratoren zu verringern.

Die Software muss die Analyse von Content Lifecycle-Prozessen beherrschen. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass alle wichtigen Informationen sofort verarbeitet werden, damit Entscheidungen hinsichtlich Änderungen in der Produktion, in Bezug auf Mitarbeiter und sonstige Faktoren getroffen werden können.

Der Einsatz eines CLM-Systems ist für ein Unternehmen ein wichtiger Schritt, der ein tiefes Verständnis der verschiedenen Aspekte des Inhaltslebenszyklus erfordert. Informieren Sie sich über die Vorteile und die Feinheiten von CLM-Tools, damit Sie Ihr Unternehmen dabei unterstützen können, kreative Inhalte jeglicher Art optimal zu handhaben.

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