Wie sicher ist Dropbox? – eine ausführliche Betrachtung

   

Wie sicher ist Dropbox eigentlich? Diese Frage stellt sich dieser Tage häufig, da der Dienst an Popularität gewinnt. Und es ist die wichtigste Frage, die sich jedes Unternehmen hinsichtlich Online-Speichern stellen sollte.

Dropbox ist ein beliebtes Ziel für Hacker

Als einer der beliebtesten Cloud-Speicherdienste dieser Tage muss Dropbox bestimmten Sicherheitsrisiken begegnen. Wer die meisten Nutzer hat, bei dem gibt es auch die meisten Daten zu stehlen – man muss kein Hacker sein, um dieser Logik folgen zu können. So war Dropbox bereits das Ziel mehrerer erfolgreicher Cyberangriffe. Angesichts der Tatsache, dass die Daten von Millionen von Benutzern offengelegt wurden, sind Unternehmen hinsichtlich der Nutzung von Dropbox als Speichermöglichkeit für ihre wertvollen Assets sehr vorsichtig geworden.

Eine junge Frau lächelt die Kamera an, hält ein Tablett und sitzt neben einem Laptop in einem Büro.
Die Beliebtheit von Dropbox veranlasst Hacker dazu, vermehrt Angriffe durchzuführen.

Aus diesen Hacker-Angriffen ergeben sich zwei wichtige Erkenntnisse. Zum einen wird Dropbox auch zukünftig ein beliebtes Ziel für Cyber-Angriffe bleiben. Zweitens: Dropbox ist nicht ausreichend gerüstet, um sich gegen Datenschutzverletzungen zu wappnen.

So bewährt sich die Verschlüsselung von Dateien

In den letzten Jahren hat Dropbox seine Sicherheit massiv durch eine leistungsstarke Verschlüsselung ausgebaut. Sie verhindert, dass Mitarbeiter auf Ihre Nachrichten und Bilder zugreifen und diese ansehen können. Allerdings wird das Problem an dieser Stelle nicht vollständig gelöst.

Sofern sich Dropbox dazu entschließt, bestimmte Dateien einzusehen, hat das Unternehmen den nötigen Spielraum, um Änderungen vorzunehmen, die ihm dies ermöglichen. Auch wenn dies wahrscheinlich nur im Rahmen der Gesetzgebung genutzt werden wird, so sollte doch allein die Möglichkeit eines solchen Vorgehens bei den Unternehmen genug Warnglocken läuten lassen, dass diese über eine Alternativlösung nachdenken können.

Positive Entwicklungen bei der Sicherheit von Dropbox in den letzten Jahren

Dropbox verfügt über einige starke Sicherheitsfunktionen, die hier hervorgehoben werden sollten. Außerdem hat das Unternehmen zahlreiche Anstrengungen unternommen, um seine einstmals gefährdete Sicherheit zu verbessern. So bietet es einen Backup-Service an, um Daten vor versehentlichem Löschen oder technischen Problemen zu schützen.

Wenn Daten bewusst zur Erfüllung gesetzlicher Anforderungen offengelegt werden müssen, ist das Unternehmen transparent. Obgleich diese Transparenz gegenüber den Verbrauchern ein gewisses Maß an Vertrauenswürdigkeit demonstriert, beeinträchtigt sie jedoch gleichzeitig die tatsächliche Sicherheit von Dropbox, da eine Verschlüsselung nur dann von Wert ist, wenn sie auch verschlüsselt bleibt.

Eine junge Frau konzentriert sich auf ihre Arbeit, während sie zeitgleich auf ihren Laptop schaut und sich Notizen auf ihrem Notizblock macht.
Dropbox hat in den letzten Jahren seine Sicherheit ausgebaut.

Alternativen, falls Sie von der Sicherheit von Dropbox nicht überzeugt sind

Der Cloud-Speicher der Zukunft heißt Digital Asset Management (DAM), insbesondere aufgrund seiner Vorteile in Sachen Sicherheit. Das DAM-System von Canto zeichnet sich genau dort durch seine Sicherheit aus, wo Dropbox schwächelt. Insbesondere für Unternehmen mit vertraulichen Daten ist DAM anstelle eines einfachen Cloud-Speichersystems sehr viel sinnvoller.

Die Sicherheitsbedürfnisse von Benutzern und Unternehmen müssen ständig neu bewertet werden, um schwerwiegende Fehler und den Verlust wertvoller Daten zu vermeiden. Dropbox hat zwar seine Sicherheit aktualisiert, doch sollte dieser Aspekt stets von allen Benutzern und Unternehmen im Auge behalten werden, die das System verwenden.

Dropbox hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte bei der Verbesserung seiner Sicherheit gemacht. Das ist ein deutliches Signal für diejenigen, die Dropbox für die bestmögliche Option halten. Doch trotz aller Verbesserungen bleibt es eine Tatsache, dass das System da unzureichend war, wo es wirklich zählt.