Große Dateien versenden: 3 Methoden im Überblick
| 30. März 2025

Im Zuge steigender Auflösungen und wachsender Dateigrößen bei Bildern, Videos und Projektdaten wuchs auch der Bedarf, große Dateien effizient zu übertragen. Wenn auch Sie große Dateien versenden wollen, stellen Sie sicher, dass Sie dazu die Vorteile nutzen, die Ihnen diese drei verschiedenen Methoden bieten, und Ihre Prozesse mit effizienten DAM-Workflows zusätzlich beschleunigen.
1. Komprimieren
Die Komprimierung eignet sich hervorragend für das Versenden vieler verschiedener Dateien. Durch eine Komprimierung wird die physische Dateigröße verringert. Stellen Sie sich vor, jemand bietet Ihnen eine großzügige Belohnung von einer Million Euro, wenn Sie es schaffen, einen großen Schaumstoffschwamm in einer Handtasche unterzubringen. Gewiss würden Sie sich so ein Preisgeld nicht entgehen lassen und die Luft aus den Hohlräumen des Schwamms drücken, bis er hineinpasst.
Auf dieselbe Weise nutzt auch die Dateikomprimierung die ‘leeren’ Stellen im Dateicode, um die Größe einer Datei zu verringern. Der Vorgang ist umkehrbar und der Dateiinhalt bleibt unbeschädigt – so wie auch der Schwamm wieder seine vorherige Form annimmt, wenn Sie ihn aus der Tasche nehmen. Im kleineren Format lassen sich Dateien auch viel schneller versenden. Ist die ZIP-Datei zu groß für eine E-Mail, empfiehlt sich als nächster Schritt eine der Cloud-basierten Methoden weiter unten.
ZIP-Ordner können zudem mit einem Passwortschutz versehen werden, um sensible Daten beim Versand zusätzlich abzusichern.

Es gibt verschiedene Programme wie Winzip oder Winrar, mit denen Dateien komprimiert werden können. Falls Ihnen jedoch keine solche Software zur Verfügung steht, beherrscht auch Ihr Betriebssystem das Komprimieren von Dateien.
So können Sie unter Windows große Dateien versenden:
- Rechtsklicken Sie die zu komprimierenden Dateien
- Bewegen Sie den Mauszeiger im Kontextmenü auf ‘Senden an’
- Im kleineren Kontextmenü wählen Sie nun ‘ZIP-komprimierter Ordner’
Und so funktioniert es auf dem Mac:
- Rechtsklicken Sie im Finder die zu komprimierenden Dateien
- Wählen Sie aus dem Kontextmenü ‘(Dateiname) komprimieren’
2. Per E-Mail senden
E-Mail-Software entwickelt sich kontinuierlich weiter. Viele gängige E-Mail-Systeme bieten vergleichsweise große Grenzwerte hinsichtlich der maximalen Dateigröße beim E-Mail-Versand. Große Dateien per E-Mail versenden zu können, eröffnet dem Absender verschiedene Zustellmöglichkeiten. So lassen sich neben der Datei auch Textnachrichten und weitere Informationen mitsenden.
Die gängigen Limits für E-Mail-Anhänge liegen je nach Anbieter und Kontotyp typischerweise zwischen 10 und 25 MB – bei überschrittener Grenze schlägt die Übertragung fehl oder die E-Mail wird gar nicht erst versendet. Sollte Ihre Datei das Limit überschreiten, brauchen Sie eine Alternative.
Zum Glück integrieren sich einige E-Mail-Systeme in externe Cloud-Umgebungen. So können Nutzer von Google Drive beispielsweise Dateien direkt über ihre Google Drive-Konten versenden, stoßen dabei aber oft an organisatorische Grenzen, bei denen ein Digital Asset Management statt Google Drive deutlich mehr Struktur und Kontrolle bietet.

Große Dateien versenden Sie mithilfe von Google Drive folgendermaßen per E-Mail:
- Gehen Sie mit Ihrem Web-Browser auf Google
- Öffnen Sie hier ‘Gmail’ oben rechts
- Klicken Sie im Programm auf ‘Schreiben’
- Wählen Sie zum Hinzufügen eines Dateianhangs ‘Aus Drive einfügen’
3. File-Sharing-Systeme
File-Sharing-Systeme sind Systeme zur gemeinsamen Nutzung und zur Freigabe von Dateien. Sie stellen eine besondere Alternative zum Versenden von großen Dateien dar, da sie außerdem noch über zahlreiche weitere Funktionen verfügen. Die gängigen Lösungen sind cloud-basiert, wodurch der Benutzer Festplattenspeicher einspart.
Ein detaillierter Vergleich zwischen Digital Asset Management und Dropbox zeigt, wann einfache Cloud-Speicherlösungen an ihre Grenzen stoßen. Mithilfe dieser File-Sharing-Systeme lassen sich problemlos große Dateien versenden – es wird ein Link erzeugt, über den die Datei mit dem gewünschten Empfänger geteilt werden kann.
Moderne Dateifreigabelösungen bieten Teams und Unternehmen dabei zahlreiche Vorteile: Verschiedene Dateitypen wie Bilder, Videos oder komplexe Projektdaten können sicher weitergegeben werden, weltweit und unabhängig vom Betriebssystem, wenn sie in einer zentral organisierten digitalen Asset-Bibliothek strukturiert abgelegt sind.
Besonders wenn ein DAM-System wie Canto umfangreiche Integrationen in bestehende Tools und Plattformen bereitstellt, erleichtert das die Zusammenarbeit erheblich. Rechenzentren in Deutschland und die Einhaltung der DSGVO sorgen dabei für maximale Sicherheit beim Datentransfer.
Möchte ein Unternehmen seine Projekte noch effizienter gestalten und eine gute Kommunikationsinfrastruktur fördern, kann es nur mit der richtigen Software die Vorteile von Digital Asset Management voll ausschöpfen. Digital Asset Management ermöglicht die Freigabe von großen Dateien und sollte anhand klarer Kriterien ausgewählt werden – ein strukturierter Leitfaden zur Auswahl eines DAM-Systems hilft dabei, Anforderungen und Funktionen systematisch zu bewerten.
Das DAM-System von Canto versendet große Dateien mithilfe von Freigabelinks schnell und sicher, während Administratoren überwachen können, wie die verschiedenen Assets freigegeben oder heruntergeladen werden.
Die sichere und skalierbare Lösung: Als zentrale Bilddatenbank für alle digitalen Assets Ihres Unternehmens schafft die cloud-basierte DAM-Software von Canto mit flexiblen Funktionen mehr Wert für Ihr Unternehmen als ein einfacher Cloud-Speicher.
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