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Digitale Inhalte: Der Stand der Dinge

Marketingkommunikation

So nutzen Sie Ihre Content Marketing-Inhalte smarter

von Jan Haby  |  22. Februar 2021

Lesezeit 3 Min.
Ein Papier mit einem Riß in einer gezeichneten Krone verrät 'Content is King'.

‘Content is King’ – gute Inhalte sind ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Das ist längst bekannt und daher investieren viele Firmen in die kontinuierliche Erstellung frischer Inhalte. Das Ergebnis sind nicht selten ausgefallene digitale Beiträge, die mit gutem Storytelling, hervorragenden Bilder, klar recherchierten Infografiken oder gar Videoclips überzeugen und begeistern.

Eine Frau an einem Tisch, die von einer Kamera aufgezeichnet wird.

Ein nicht unbeträchtlicher Teil von Marketingbudgets fließt in die Erstellung neuer Inhalte, mit denen Unternehmen für ihre Zielgruppe relevant und interessant bleiben wollen. Doch häufig werden diese Inhalte nur ein- oder zweimal verwendet und verschwinden dann in den Weiten des Firmennetzwerks. Langfristig ist das ein Minusgeschäft.

Produzierten Content besser nutzen

Forscht man nach den Gründen für diese Praxis, stößt man häufig -unternehmens- und branchenübergreifend- auf dieselben Problembereiche: fehlerhafte Organisation und mangelnde Transparenz. Tatsächlich fehlt es den entscheidenden Mitarbeitern oft am nötigen Wissen darüber

  • welche Inhalte dem Unternehmen zur Verfügung stehen
  • wo diese aufbewahrt oder gespeichert werden
  • wie sie sie selbständig nutzen können oder dürfen

Will man z.B. eine neue Kampagne mit einem Videoclip bei Social Media untermalen, wäre es sehr viel einfacher und günstiger, wenn man ein bereits passendes Video aus einer früheren Kampagne nutzen könnte, anstatt ein neues in Auftrag zu geben und auf dessen Fertigstellung zu warten. Neue Mitarbeiter müssten dazu aber erst einmal wissen, dass es bereits passende Videos gibt, wo diese abzurufen sind und ob sie öffentlich verwendet werden dürfen.

Aus Holzbausteinen setzt sich das Wort 'Inhalte' zusammen.

Bei kleinen Firmen mit geringem Budget werden vielleicht nur wenige Inhalte regelmäßig neu erstellt. Doch diese Zahl wächst kontinuierlich an, und damit auch das Risiko für Unübersichtlichkeit. Die eigentliche Frage betrifft jedoch weniger die Anzahl der Inhalte, als vielmehr, wie dieser Bestand hinsichtlich Transparenz und Organisation gehandhabt wird.

Die vielseitige Lösung: Digital Asset Management

Der Wunsch nach einer nachhaltigeren Nutzung von Content kann nur umgesetzt werden, wenn man ein geeignetes Hilfsmittel nutzt, dass den Mitarbeitern schnell und einfach alle nötigen Informationen über den gesamten Bestand liefert und sofort die gewünschten Inhalte bereitstellt. Für ein gutes System ist es dabei unerheblich, ob Sie nun Hunderte oder Tausende von Dateien verwalten möchten.

Unser DAM-Experte Thomas Mockenhaupt zum Thema Erfolgsfaktor Content Management

Eine Software, die alle digitalen Assets zentral speichert und organisiert, erhöht die Übersichtlichkeit. Ein Digital Asset Management (DAM)-System macht das durch die smarte Nutzung von Metadaten möglich, die mit den jeweiligen Assets gespeichert werden. Die Anwender können schnell aus dem gesamten Bestand das Gesuchte herausfiltern und direkt verwenden.

Smart bedeutet auch nachhaltig: die Vorteile des effizienten Dateimanagements

Ein DAM-System vereinfacht die Zusammenarbeit, sowohl abteilungsübergreifend im gesamten Unternehmen – also nicht nur für Grafiker, Texter oder Videoproduzenten im Marketing-Team – als auch mit externen Parteien wie z.B. Agenturen, Fotografen oder Druckereien.

Weiterhin können gut sortierte Inhalte selbst recherchiert und schnell freigegeben werden, was wiederum eine Zeitersparnis bedeutet, wenn man für ein bestimmtes Bild, Video oder Dokument nicht zunächst einen Kollegen um Freigabe zu bitten braucht.

Hinsichtlich der Nachhaltigkeit ist eine DAM-Lösung eine Schlüsseltechnologie, die die Wiederverwendbarkeit und Querverknüpfung bereits vorhandener Inhalte wesentlich vereinfacht. Was bedeutet das im Einzelnen?

Die Wiederverwertbarkeit (‘Reusability’) eines digitalen Assets gibt an, ob dieses Element in einem anderen Kontext als dem ursprünglichen erneut genutzt werden kann. Ein Beispiel hierfür wäre ein Produktfoto. Es hat eine sehr hohe Reusability, da es mehrfach eingesetzt werden kann: in einem Online-Shop, einem Werbevideo, einem Tweet oder Post und natürlich in einer Printbroschüre.

Das Wort 'Content Marketing' steht auf einem Blatt und Pfeile zeigen auf verschiedene wichtige Elemente des Konzepts.

Andere Elemente, wie längere Videos, komplette Präsentationen oder ganze Blogbeiträge haben eine geringere Reusability, da sie komplexer sind als ein einzelnes visuelles Asset. Dennoch sind dies aber keineswegs Einwegprodukte!

Durch Querverknüpfungen (das sog. ‘Crosslinking’) können auch komplexere Inhalte wiederverwertet werden. Für eine Content Marketing-Kampagne, die sich um ein zentrales Thema dreht, sind die Querverknüpfungen zu artverwandten Inhalten oder anderen Teilbausteinen derselben Kampagne sehr wichtig. Sie erhöhen aktiv den Mehrwert, den die Kunden durch den Kontakt mit der Marke erfahren.

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, wie Sie smartes Content Management einsetzen und die Erfolgschancen Ihres Content Marketings strategisch erhöhen können, werfen Sie doch einmal einen Blick in unser kostenloses E-Book ‘Erfolgsfaktor Content-Management’.