Fair Use Images – was Sie über Ihre Bildrechte wissen sollten

   

Fair Use-Bilder sind Bilder, die von Nutzern übernommen und veröffentlicht werden dürfen. Das Verfahren, mit dem festgestellt wird, wann ein Bild unter das Fair Use-Konzept (deutsch: Angemessene Verwendung) fällt, ist komplex. Dies gilt insbesondere angesichts der Tatsache, dass sich die Zugänglichkeit zahlreicher Bilder durch digitale Inhalte verändert. Bleiben Sie auf dem Laufenden, um sicherzustellen, dass alle Ihre Verfahren zur Handhabung digitaler Inhalte ordnungsgemäß und gesetzeskonform sind.

Schutz für Unternehmen in einer Welt dynamischer Urheberrechtsgesetze

Unternehmen, die über umfangreiche digitale Assets wie Bilder und Videos verfügen, sind auf Digital Rights Management angewiesen, um Sicherheit zu gewährleisten und Lizenzinformationen einfacher zu gestalten. Ein Digital Rights Management-System gewährleistet, dass sich Unternehmen bei der Nutzung von Assets an die Verwertungsrechte und die Bestimmungen zum Schutz von Urheberrechten halten. Vor allem vor dem Hintergrund der sich ständig ändernden Perspektive hinsichtlich des Urheberrechtsschutzes infolge der digitalen Entwicklung gewinnt dieser Aspekt an Bedeutung.

Ein zentrales Verfahren zur Gewährleistung des Schutzes von Bildern und der Nutzung im Rahmen der Fair Use-Richtlinien ist der Einsatz von Wasserzeichen. Durch das Aufbringen von Wasserzeichen auf Bilder vor dem Hochladen in Cloud-Systeme und Onlinebereiche können Sie sicherstellen, dass Sie die Kontrolle über digitale Assets behalten. Darüber hinaus kann der ursprüngliche Eigentümer prüfen, ob sich die Benutzer, die den Download des nicht gekennzeichneten Originals anfragen, im Rahmen der Fair Use-Philosophie bewegen werden oder nicht.

Eine junge Frau sitzt an ihrem Schreibtisch und arbeitet konzentriert an ihrem Computer.
Die Gesetze zum Schutz des Urheberrechts ändern sich in Abhängigkeit von der Technologie – verwenden Sie daher Systeme, die sich automatisch anpassen.

Die digitale Umsetzung des Fair Use-Konzepts

Bevor es die digitale Welt gab, in der wir heute leben, waren Fotos oder Gemälde unverwechselbare Einzelstücke, und es gab Mittel und Wege, Eine Kopie vom Original zu unterscheiden. Deshalb war das Fair Use-Prinzip wesentlich einfacher anzuwenden und durchzusetzen. Bei digitalem Bildmaterial wird das Originalwerk eines Fotografen mühelos per Mausklick dupliziert. Mit dem Ziel, dieser Entwicklung zu begegnen, wurden die Fair Use-Bestimmungen für Bilder geändert, um so den Schutz der Urheberrechte an diesen Werken zu gewährleisten.

Die angemessene Verwendung von Online-Bildern wurde für jedes verfügbare Bild als gegeben definiert, sofern der Nutzer eine Reihe allgemeiner Richtlinien für das Bild einhielt. Diese Richtlinien umfassen die Verwendung für Bildungszwecke – wie z.B. in wissenschaftlichen Projekten, allen Arten der Forschung sowie für den persönlichen Gebrauch unter Einhaltung einiger Auflagen. Solange die Verwendung in eine dieser Kategorien fiel und alle mit der Kategorie verbundenen Vorschriften und Einschränkungen eingehalten wurden, galt die angemessene Verwendung von digitalen Bildern als gegeben.

Ein junger Mann lehnt in seinem hellen, modern Büro an seinem Schreibtisch, dabei hält er einen Laptop auf dem Schoß und telefoniert.
Durch den digitalen Boom hat sich die Fair Use-Praxis verändert.

Das Fair Use-Konzept im Zeitalter sozialer Medien

Mit dem Aufkommen von Social Media und hinsichtlich des fortschreitenden Wandels in der Art und Weise, wie Bilder geteilt werden (Instagram, Snapchat), ist seitens der Nutzer ein Grundverständnis für das Prinzip des Fair Use unerlässlich, sodass sie sich im Rahmen der geltenden Gesetze bewegen.

Angesichts der Tatsache, dass Social Media-Websites fast ausschließlich auf die Verwendung von Bildern ausgerichtet sind, ist eine angemessene Verwendung von Bildern auf Social Media heute wichtiger denn je. Selbst Unternehmen verwenden Bilder über ein Medium wie Twitter wieder, wobei sie Bilder kopieren, die ihnen gefallen, und diese zu ihren eigenen machen.

Die angemessene Verwendung von Bildern auf Social Media beschränkt sich auf das Foto des ursprünglichen Uploaders. Wurde das Bild mit der Absicht auf die Social Media-Webseite hochgeladen, es der Öffentlichkeit zu zeigen, so entspricht die Wiederverwendung des Bildes dem Fair Use-Prinzip. Wurde das Bild hingegen vom Nutzer privat gespeichert und man hat es unrechtmäßig erhalten, sieht die Situation schon ganz anders aus. Vergewissern Sie sich daher stets der eindeutigen Absichten des ursprünglichen Uploaders, um auf der sicheren Seite zu sein.

Wenn Sie sich nicht für den rechtlich geschützten Umgang mit Bildern entscheiden, achten Sie auf Bildhosting-Webseiten, deren angebotenes Bildmaterial vollständig kostenlos ist oder unter die Fair Use Policy (Richtlinien für die angemessene Verwendung) fällt. Bei Ungewissheit sollten Sie sich überlegen, in welcher Art das fragliche Bild verwendet werden soll, bevor Sie entschließen, es zu verwenden.