InDesign und Photoshop im Vergleich – Welches eignet sich aufgrund seiner Stärken besser für Sie?

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Stellt man InDesign und Photoshop im Vergleich zueinander, bieten beide Programme erstaunliche Vorteile. Entscheiden Sie anhand der folgenden Gegenüberstellung dieser beliebten Anwendungen, welches von beiden für Sie optimal ist. Die passende Software für das jeweilige Projekt ist der Schlüssel zum Erfolg. Die nachfolgende Übersicht zeigt einige der wichtigsten Funktionen, die jedes Programm beherrscht.

InDesign und Photoshop im Vergleich: Gestaltung von Projekt-Layouts

Das Layout eines Projekts ändert sich im Laufe der Durchführung immer wieder. Sie brauchen das richtige Werkzeug, um Anpassungen vorzunehmen. Photoshop eignet sich hervorragend für die Erstellung von Logos in Projekten. Für das Gesamtlayout benötigt man aber ein System, das Funktionen für mehrseitige Layouts beherrscht.

Darum ist InDesign perfekt geeignet, um für ein Projekt das ideale Layout zusammenzustellen. Es bietet eine spezielle Funktion zur Steuerung des kompletten Layout-Designs. Es handelt sich dabei um die Musterseitenfunktion, die als Knotenpunkt für alle Seiten des Projekts fungiert. Über Sie lassen sich mehrere Seiten auf einmal bearbeiten. Da InDesign in kurzer Zeit komplexe und vielfältige Darstellungen erzeugen kann, ist es für Projekt-Layouts die bessere Lösung.

Ein bunter Schuh vor schwarz-weißem Hintergrund.
Nutzen Sie die Vorteile von InDesign und Photoshop, um fundierte Entscheidungen für Ihre Projekte zu treffen.

InDesign und Photoshop im Vergleich: Bildbearbeitung

Mit Photoshop können Sie Bilder bearbeiten, um Emotionen auszulösen, Konzepte wiederzugeben oder Zielgruppen zu erreichen. Es eignet sich hervorragend für den Umgang verschiedener Aspekte der Lichtgestaltung und professioneller Gestaltung. Bei der Bildbearbeitung ist Photoshop wegen seiner umfassenden Werkzeugpalette führend. Die Benutzer können Farben ändern, Bilder zuschneiden, Effekte hinzufügen und Grafiken schärfer machen.

InDesign hingegen bietet nur wenig Freiraum für die Bildbearbeitung. Es wird in der Regel leider nur zum Ändern der Größe von Bildern verwendet, nicht für tiefgreifende Modifikationen. Bei der Bearbeitung von Fotos ist Photoshop InDesign einen Schritt voraus.

Ein Strudel aus verschiedenen Farben.
Photoshop ist in manchen Dingen besser, z. B. bei der Bearbeitung von Farben.

InDesign und Photoshop im Vergleich: Logointegrität wahren

Logos sind Kennzeichen von Marken, deren Qualität gewahrt bleiben muss. Häufig werden Logos nämlich in der Größe verändert, da sie auf allem eingesetzt werden, was ein Unternehmen entwickelt und vertreibt. Photoshop ist bei der Erstellung von Logos hilfreich, doch eine anschließende Qualitätssicherung kann es nicht gewährleisten. Werden Logos in Photoshop in der Größe verändert, verschlechtert sich die Bildqualität – das ist inakzeptabel.

InDesign hingegen ist beim Erstellen von Logos die falsche Wahl. Allerdings kann es importierte Bilder in der Größe verändern. Dadurch eignet es sich hervorragend zum Schutz der Integrität von Logos, da es die Größen vieler Logos über die Musterseitenfunktion gleichzeitig ändern kann. Daher sollten Sie für die Erstellung von Logos Photoshop verwenden, für die spätere Pflege hingegen InDesign.

Ein Logo wird auf einem Computerbildschirm erstellt.
Photoshop und InDesign erfüllen hinsichtlich Logos unterschiedliche Aufgaben.

Texte in Projekten verwenden

Texte verleihen Präsentationen sowohl Inhalt als auch Ästhetik. Je nach Bedarf eignen sich beide Systeme gut dafür. Photoshop hat eventuell einen Vorteil, weil es das Erscheinungsbild eines Textes verändern kann. Das schließt u.a. die Textfarbe mit ein, ein scheinbar unwichtiges Detail, das jedoch in Präsentationen ausschlaggebend sein kann. Die Farbe eines Textes kann seine Bedeutung sogar komplett ändern.

Photoshop kann Texte bearbeiten, ihre Rechtschreibung prüfen und ihr Aussehen verändern. Diese sichtbaren Textbearbeitungsoptionen sind sehr wichtig. Durch sie ist Photoshop eine gute Wahl, wenn es um Texte in Kampagnen geht.

InDesign kommt besser mit Projekten mit umfangreicheren Anforderungen an Texte zurecht als Photoshop. Außerdem kann es zur Vereinfachung der Arbeit zahlreiche Texteigenschaften auf einmal verwalten. InDesign kann letztendlich mehr aus Text machen, insbesondere bei textlastigen Layouts.

Wie Photoshop kann auch InDesign die Textfarbe anpassen. Aufmerksame Anwender werden jedoch Unterschiede zwischen den jeweiligen Werkzeugen zur Farbanpassung bemerken. Wägen Sie die Vorteile von sowohl InDesign als auch Photoshop zusammen mit Ihren typischen Projektanforderungen ab.

Betrachtet man InDesign und Photoshop im Vergleich, wird schnell klar, dass beide unverzichtbar sind, wenn man in der modernen Welt der Design-Layouts hervorstechen will. Je nach Projektanforderungen müssen Sie die Software wählen, die für Ihr Präsentationsdesign die besseren Ergebnisse liefert.

Amelie Timm - Marketing Director I Canto

Als InDesign-Guru und Digital Asset Management Experte schreibt Amelie in unserem Berliner Büro fachkundig über verschiedene DAM-bezogene Themen.