Marken-Assets – Lebensnahe Beispiele für Unternehmenselemente

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Marken-Assets sind Elemente, die nützlich für verschiedene Unternehmensbereiche wie Vertrieb, Marketing und Werbung sind. Wie kann Ihr Unternehmen solche Markenwerte gewinnen? Unser Beitrag gibt Ihnen hierzu Auskunft.

Was sind Marken-Assets?

Marken-Assets, oder auch Markenelemente, sind wertvolle Komponenten, aus denen sich Ihre Marke zusammensetzt und die sie charakterisieren. Wenn Kunden diese Komponenten mit Ihrer Marke assoziieren, werden sie zu Markenelementen. Beispiele hierfür können Farbschemata, ein Jingle oder eine bestimmte Schriftart sein. Sie gelten jedoch nur dann als Marken-Assets, wenn Kunden dabei an Ihr Unternehmen denken.

So wäre beispielsweise ein Farbschema aus Neonblau und Pink nur dann ein Marken-Asset, wenn die Verbraucher es instinktiv mit Ihrer Marke assoziieren. In diesem Fall gewinnt das Farbschema für Ihr Unternehmen an Wert. Dasselbe gilt für alle anderen Elemente, einschließlich immaterieller Komponenten.

Beispiele für Marken-Assets

Bevor wir uns näher mit einem Beispiel für ein Marken-Asset befassen, wollen wir hier einige typische Komponenten aufzählen, aus denen sich solche Marken-Assets ergeben. Dadurch lassen sich die Marken-Assets noch genauer definieren.

  • Farbschemata
  • Verpackungen
  • Logos
  • Jingles
  • Name des Unternehmens
  • Motto
  • Lieder/Töne

Jetzt kennen Sie die Bestandteile, aus denen sich Marken-Assets zusammensetzen können. Nun geben wir Ihnen einige konkrete Beispiele.

Ein Amazon-Paket, ein Beispiel für Marken-Assets.
Die typische Verpackung eines Amazon-Pakets ist ein Marken-Asset.
  • Die Paket- und Päckenverpackung von Amazon
  • Der angebissene Apfel auf Apple-Produkten
  • Der Slogan und Jingle „Ich liebe es“ von McDonald’s

Vergessen Sie nicht: Dies sind Marken-Assets, weil Kunden bei ihnen automatisch an ein bestimmtes Unternehmen denken. So würden wohl nur die wenigsten Menschen beim Anblick des Apple-Logos an einen Obst- und Gemüsehändler oder beim McDonald’s-Jingle an Burger King denken. Nehmen Sie sich bekannte Markenelemente wie diese als Referenz, wenn Sie sicherstellen wollen, dass Ihre eigenen Komponenten auch Marken-Assets sind.

So bestimmen Sie, welche die Markenelemente Ihres Unternehmens sind

Um zu bestimmen, ob ein Element eines Unternehmens tatsächlich auch ein Marken-Asset ist, sind verschiedene Schritte nötig. Diese bauen aufeinander auf und sind voneinander abhängig – denken Sie immer daran.

Im ersten Schritt bewerten Sie Ihre Komponenten. Erstellen Sie eine Übersicht aller Elemente, die Ihr Unternehmen verwendet. Sie werden sie brauchen, um ihren Wert zu bestimmen. Zweitens: Ermitteln Sie anhand von Analysen und Marktstudien, bei welchen Komponenten die Verbraucher an Ihre Marke denken. Anhand dieser Informationen können Sie erkennen, welche Elemente Ihre Marken-Assets sind. Setzen Sie zur Optimierung Ihres Unternehmens diese Markenelemente kontinuierlich ein.

Der Wert von Marken-Assets

Marken-Assets ermöglichen Unternehmen die Realisierung erfolgreicher Marketingkampagnen. Die Wirkung einer durch Markenelemente verstärkten Botschaft auf die Verbraucher resultiert in einer höheren Wahrscheinlichkeit, dass zwischen Zielgruppe und Marke eine Verbindung entsteht. Dies wiederum fördert die Konvertierungsraten, indem zwischen Kampagne und Vertrieb eine Brücke geschlagen wird.

Ein Drehknopf zum Steuern von Leads und Verkäufen.
Marken-Assets steigern die Konvertierungsraten.

Ein weiterer Vorteil ist die verstärkte Wirkung von Werbeanzeigen. Werden in den Anzeigen Marken-Assets eingesetzt, verstehen die Kunden schneller, um welches Unternehmen es sich handelt. Dadurch werden auch die positiven Eigenschaften eines Unternehmens in der Anzeige hervorgehoben, denn die Kunden assoziieren diese Elemente mit dem Unternehmen.

Der Unterschied zwischen Marken- und digitalen Assets

Digitale Assets sind computerbasierte Dateien, denen Nutzungsrechte inne wohnen. Es gibt zwei Hauptkriterien zur Bestimmung, ob eine Datei als digitales Asset betrachtet wird – erstens muss es sich um eine digitale Datei handeln, und zweitens müssen für die Datei bestimmte Nutzungsrechte bestehen. Diese lassen sich über ein Digital Rights Management-System verwalten.

Daraus folgt, dass einige Marken-Assets tatsächlich auch digitale Assets sind und umgekehrt. So ist beispielsweise ein Logo an sich schon ein Marken-Asset. Mit der Umwandlung in eine digitale Form wird es zugleich zu einem digitalen Asset. Der Unterschied besteht darin, ob das Logo jetzt digital vorliegt oder nicht.

Unternehmen verfügen über ihre eigenen, unverwechselbaren Markenelemente. Diese werden jedoch nicht als Marken-Assets betrachtet, wenn sie beim Kunden keine positive Assoziation hervorrufen. Daher müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Komponenten eine Chance haben, zu einem wirklichen Asset, also einem Vermögenswert zu werden.

Casey Schmidt – Content Manager and Industry Expert | Canto

Casey Schmidt ist Content Manager bei Canto und interessiert sich dafür, komplexe Themen zu erfassen und für unsere Leser leicht verständlich zu machen.