Die besten Tipps fürs Remote-Arbeiten vom Canto Team

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Wie in vielen anderen Unternehmen auch, hat auch unser Team sich seit kurzem weltweit auf die Remote-Arbeit umgestellt. Damit wollen wir unseren Teil dazu beitragen, dass die Ausbreitung des Coronavirus gestoppt wird und unsere Mitarbeiter und Kommunen sicher sind.

Für viele von uns und für Arbeitnehmer auf der ganzen Welt ist diese Umstellung eine enorme Veränderung. Wir bei Canto haben jedoch ein paar erfahrene Remote-Mitarbeiter, die uns bei der Umstellung gerne behilflich sind und ihre Erfahrungen mit uns teilen!

Hier sind die wichtigsten Tipps unserer Canto Mitarbeiter für die Arbeit von zu Hause aus.

1. Setzen Sie Grenzen für andere, die Ihren Lebensraum teilen

Viele von uns wohnen gemeinsam mit Lebensgefährten, Kindern, Familienmitgliedern oder Mitbewohnern, die nun ebenfalls den ganzen Tag über da sind. Um das Szenario wie beim BBC-Vater zu vermeiden, müssen Sie Grenzen setzen und kommunizieren. So können Sie sich während der Arbeitszeit und bei Besprechungen konzentrieren.

„Teilen Sie anderen im Haus mit, wenn Sie nicht verfügbar sind oder eine Besprechung haben. Dann wissen sie, dass sie etwas leiser sein müssen“, sagt Alain Defrasne, unser Manager für Produktsupport in Marseille, Frankreich.

„Das Wichtigste dabei ist die Kommunikation mit denjenigen, die mit Ihnen zusammenleben – Familienmitglieder und/oder Mitbewohner. Man muss die gegenseitigen Erwartungen klären, klare Grenzen setzen und geduldig sein – so kann das hält das Stressniveau niedrig und sorgt für gegenseitiges Verständnis. Dadurch kann man sich besser konzentrieren und in der häuslichen Umgebung besser arbeiten“, berichtet Leslie Weller, unsere Direktorin für Produktmarketing mit Sitz in San Diego, Kalifornien.

2. Schaffen Sie sich einen speziellen Arbeitsbereich


Die Abgrenzung Ihres Wohnraums von Ihrem Arbeitsbereich ist ein wesentlicher Beitrag zur Schaffung eines positiven Arbeitsumfelds und gesunder Trennlinien zwischen Leben und Arbeit.

„Man hört es immer wieder, und ich kann dem nur beipflichten: Ein eigener Bereich im Haus, der anderen signalisiert ‚Ich arbeite hier‘, ist immens wichtig. So ein Ort kann ein bestimmter Platz am Küchentisch sein, oder eine geschlossene Tür, bestenfalls ein eigenes Arbeitszimmer. Ich selbst halte mich nicht die ganze Zeit an meinem Arbeitsplatz auf, aber bin ich dort, kann ich mich voll und ganz auf meine Arbeit konzentrieren“, erzählt Leslie.

„Ein Arbeitsplatz, an dem man die Tür schließen kann (wenn möglich), kann einem helfen, sich zu konzentrieren oder bei Bedarf fokussiert zu sein“, findet Alain.

Ich selbst teile mir mit meinem Freund eine Wohnung mit 56 Quadratmetern und wir haben nur einen Schreibtisch. Oft sitzt er dort, während ich am Küchentisch arbeite (natürlich weil ich da schneller an ein paar Snacks kommen kann). Auf diese Weise können wir auch beide gleichzeitig an Telefonkonferenzen teilnehmen – wir müssen nur die Küchentür schließen.

3. Bleiben Sie in Verbindung und kommunizieren Sie

Da wir unsere Kollegen nun nicht mehr so oft persönlich sehen, ist es umso wichtiger, mit ihnen in Kontakt zu bleiben.

„Slack, Zoom, Skype, E-Mail. Man muss mit seinen Arbeitskollegen in Verbindung bleiben. Jeder Job hat seine eigene Häufigkeit, wie oft man sich virtuell mit anderen treffen muss. Indem man in Kontakt bleibt, unterstützt man die gegenseitige Abstimmung und das gemeinsame Arbeiten“, betont Leslie.

Man kann noch einen Schritt weiter gehen und mit dem Team mitteilen, wenn man verfügbar ist und wann nicht. Für eine reibungslose Zusammenarbeit ist das wichtig, insbesondere, wenn die Kollegen über verschiedene Zeitzonen verteilt arbeiten oder andere Arbeitszeiten haben.

„Das Wichtigste ist eine gute Kommunikation. Ihr Team muss immer wissen, woran Sie gerade arbeiten, wenn es sie betrifft. Umgekehrt müssen Sie genauso wissen, woran Ihre Kollegen arbeiten, wenn Sie davon betroffen sind“, betont Peg Pfeifer, unsere Webentwicklerin in Berlin. „Übrigens: ein bisschen Humor schadet nie. Vergessen Sie nicht, zwischendurch gemeinsam zu lachen!“, fügt Peg hinzu.

Das gemeinsame Miteinander aufrecht zu erhalten, ist äußerst wichtig für unsere Motivation und unsere geistige Gesundheit. In einer Zeit, in der es schwierig oder sogar unmöglich ist, persönliche soziale Interaktionen zu pflegen, ist das besonders wichtig.

Unser Canto Team in den USA hält immer noch allwöchentliche Versammlungen über Zoom ab – so bewahren wir uns das starke Gemeinschaftsgefühl unserer Firma, auf das wir sehr stolz sind! Wir haben sogar einen Geburtstag bei Zoom gefeiert, wobei unsere Sangeskünste in Videokonferenzen, gelinde gesagt, bedenklich sind.

Wir freuen uns auch sehr darüber, dass unsere Kunden über Canto miteinander in Verbindung bleiben, wenn sie ihr Arbeitsumfeld auf Heimarbeit umstellen! Wir wissen, wie schwierig das ist. Darum sind wir stolz darauf, wenn wir unseren Kunden bei der Anpassung an diese neue Realität helfen können.

4. Setzen Sie für jeden Tag konkrete Ziele

Das Arbeiten von zu Hause aus erfordert mehr Eigenverantwortung und Motivation. Wenn Sie sich für jeden Tag eine Handvoll Ziele oder Schwerpunkte setzen, kann das Ihrer Konzentration dienlich sein.

„Ich empfehle, dass man sich für den Tag drei Prioritäten setzt, auf die man sich konzentriert. Da man bei der Heimarbeit meistens alleine ist, muss man sich besser organisieren“, findet Alain.

5. Stick to your routines


Manche Leute meinen, das Beste an der Arbeit von zu Hause aus sei, dass man im Pyjama arbeiten kann. Allerdings hilft Ihnen die Einhaltung Ihrer morgendlichen Routine sowie der Wechsel in Ihre Arbeitskleidung, sich mental auf den Tag vorzubereiten.

„Putzen Sie sich die Zähne, erledigen Sie Ihre Morgenroutine und ziehen Sie sich an“, sagt Jonathan Laylo, einer unserer Sales Development Representatives in Seattle.

Auch das Aufwachen und Einschlafen zu regelmäßigen Uhrzeiten kann ein Gefühl der Normalität schaffen. Dadurch fühlen Sie sich gut ausgeruht und können mit Energie zur Tat schreiten.

6. Denken Sie auch an sich selbst!


Studien belegen: Arbeitnehmer, die von zu Hause arbeiten, arbeiten oft länger. Da nun viele von uns sich sozial distanzieren und sich nicht mehr so oft nach draußen wagen, trifft das wahrscheinlich noch mehr zu.

Es ist schön, wenn man seine Energie auf die Arbeit konzentrieren kann. Das verleiht uns in diesen unsicheren Zeiten ein Gefühl von Zweck und Stabilität. Vergessen Sie dabei aber nicht, sich selbst auch etwas gutes zu tun, sonst droht der Burnout!

„Vergessen Sie nicht, regelmäßig Pausen zu machen. Ich sage mir das jeden Tag, wenn ich ehrlich bin. Und dann merke ich es erst wieder, wenn ich schon 6 oder 7 Stunden am Stück programmiert habe. Es gibt Apps, die nach bestimmten Zeiten auf dem Bildschirm auftauchen und Sie an Ihre Pause erinnern. 10 Minuten Bildschirmpause helfen oft schon, und auch Bewegung zwischendurch tut gut. Einfach den Müll rausbringen oder den Geschirrspüler ausräumen. Wenn Sie eine längere Pause machen, sollten Sie Ihren Status ändern. Dann weiß Ihr Team, dass Sie gerade nicht verfügbar sind“, berichtet Peg.

Ein weiterer von Peg’s Tipps: Schalten Sie auf den Dark Mode Ihres Computers und Ihrer Anwendungen. Das schont Ihre Augen, wenn Sie den ganzen Tag auf Bildschirme starren müssen.

Wenn Sie Ihre Arbeit für den Tag erledigt haben, ziehen Sie nach Möglichkeit den Stecker raus. Nehmen Sie sich Zeit für Dinge, mit denen Sie sich entspannen können, wie zum Beispiel Sport, ein Buch lesen, Fernsehen oder ein Video-Chat mit Ihren Lieben.

Das waren sie, unsere besten Tipps für die Arbeit von zu Hause aus. Wir wünschen Ihrem Team das Beste, um diese Pandemie zu überstehen. Und falls wir bei Canto Ihnen in irgendeiner Weise helfen können, rufen Sie uns einfach an!

Catherine Chiang - Content Marketing Specialist I Canto

Als Content Marketing Spezialist bei Canto widmet sich Catherine dem Erzählen von Geschichten, die inspirieren, motivieren und bilden. Von San Francisco aus hilft Sie unseren Kunden ihre Erfahrungen zu teilen.