Die Trends für digitale Inhalte 2026: Fünf Erkenntnisse, wie Content-Teams in Zukunft skalieren
| 5. Februar 2026

Content-Teams haben einen Wendepunkt erreicht.
Mehr Inhalte. Größere Budgets. Künstliche Intelligenz ist allgegenwärtig. Trotzdem halten die Systeme hinter den Content-Prozessen vieler Unternehmen nicht mit dem steigenden Bedarf Schritt. Dies führt zu einem der prägenden Trends für digitale Inhalte 2026: Zwar erstellen Teams mehr Inhalte denn je, aber kämpfen gleichzeitig damit, dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, Konsistenz zu wahren und Rentabilität nachzuweisen.
Zum besseren Verständnis der größten Problemfelder im Content Management befragten wir 434 Content- und Kreativprofis und erarbeiteten in Zusammenarbeit mit Ascend2 den Bericht „Digitale Inhalte: Der Stand der Dinge (Ausgabe für 2026)“. Die Studie zeigt, dass die Kluft zwischen Teams, die ihre Inhalte souverän skalieren, und jenen, die sich zunehmend operativ überfordert fühlen, immer größer wird.
Das Fazit ist eindeutig: 2026 reicht es nicht mehr aus, einfach nur mehr Inhalte zu erstellen. Vielmehr müssen Ihre Prozesse darauf ausgelegt sein, dieses Ziel zu unterstützen.
Im Folgenden werden die wichtigsten Trends für digitale Inhalte 2026 aus der Studie näher beleuchtet, um ein besseres Verständnis dafür zu erlangen, wohin sich Inhalte in diesem Jahr entwickeln und wie Content-Teams ihre Produktivität angesichts des steigenden Bedarfs beibehalten können.

1. Der Content-Boom beschleunigt sich
Die Erstellung von Inhalten nimmt weiterhin rapide zu, in allen Kanälen, Formaten und Teams. Allein im letzten Jahr haben 82 % der Teams ihre Content-Produktion erhöht, wobei fast jedes dritte Team einen deutlichen Anstieg verzeichnete. Die Budgets für digitales Content-Marketing werden erhöht, um der Nachfrage gerecht zu werden, und Unternehmen setzen verstärkt auf Inhalte als Motor für Wachstum.

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein wesentlicher Bestandteil der ständig wachsenden Menge an Inhalten; sie ist sowohl Beschleuniger als auch Sicherheitsventil. Mehr als die Hälfte der Content-Teams setzt mittlerweile auf KI, um das Erstellen, Verschlagworten und Organisieren von Inhalten zu beschleunigen – ein wichtiges Signal, das sich in den diesjährigen Statistiken zur KI-basierten Content-Produktion widerspiegelt.
Für viele ist KI längst kein Experiment mehr, sondern eine unverzichtbare Grundlage.
2. Content Operations stehen unter Druck
Trotz verstärkter Investitionen und flächendeckendem KI-Einsatz leiden viele Teams nach wie vor unter unzusammenhängenden Arbeitsabläufen und isolierten Systemen.

Nur 32 % der Unternehmen können Inhalte kanalübergreifend am selben Tag aktualisieren. Das führt zu Verzögerungen im Arbeitsablauf der meisten Teams, was wiederum Produkteinführungen verzögert und Risiken birgt.
Dahinter verbirgt sich eine nach wie vor uneinheitliche operative Reife. Lediglich 43 % der Teams beschreiben ihre Arbeitsabläufe als standardisiert, automatisiert und durchgehend effizient. Alle anderen müssen sich mit potenziell fehleranfälligen Dokumentationen, manuellen Übergaben und nicht skalierbaren Behelfslösungen arrangieren – allesamt Kernprobleme im Bereich Content Operations, denen Teams 2026 begegnen werden.
Die Folge sind nicht nur operative Reibungsverluste, sondern auch echte geschäftliche Auswirkungen, von doppelter Arbeit bis hin zu verpassten Umsatzchancen.

3. Fragmentierte Systeme bremsen Teams aus
Je mehr Ökosysteme für Inhalte an Bedeutung gewinnen, desto wichtiger ist die Frage, wo Assets gespeichert sind und wie leicht sie gefunden werden können. Trotzdem verlassen sich die meisten Unternehmen beim Content Management nach wie vor auf mehrere Systeme, die sich gegenseitig überschneiden.
Dezentral arbeitende Teams berichten von einem höheren Burnout-Risiko, verschwendeten Budgets und verzögerten Updates für alle Kanäle.
Auch das Vertrauen in das Brand Management ist getrübt: 65 % der Content- und Kreativprofis sind sicher, dass Mitarbeiter jederzeit zum richtigen Zeitpunkt die geeigneten Inhalte verwenden. Unter Brand Management versteht man den kontinuierlichen Prozess, der beeinflusst, wie Zielgruppen Ihre Marke wahrnehmen, erleben und ihr vertrauen. Das schließt die Verwaltung von Logos, Bildern, Farben, Tonalität, Botschaften und Alleinstellungsmerkmalen ein. Fehlt den Mitarbeitern die nötige Sicherheit im Umgang mit Ihren Inhalten, leidet darunter auch das Vertrauen in Ihre Marke.
Gleichzeitig sind Produktinhalte ein zunehmend wichtiger Faktor geworden. Genauigkeit und Konsistenz entscheiden über die Vertrauenswürdigkeit und den erfolgreichen Absatz. Leider verwalten die meisten Unternehmen ihre Produktinformationen getrennt von ihren digitalen Assets, wodurch das Risiko veralteter oder widersprüchlicher Inhalte auf verschiedenen Kanälen steigt.

4. Vernetzte, ausgereifte Content-Prozesse steigern den ROI für Inhalte
Am deutlichsten zeigen die diesjährigen Daten den Zusammenhang zwischen operativer Reife und Leistungsfähigkeit.
Teams, die eine Digital Asset Management (DAM)-Software einsetzen, verzeichnen deutlich häufiger einen höheren ROI für Inhalte. 66 % der DAM-Nutzer berichten von höheren Erträgen – ein klarer Indikator für die zunehmende Verwendung von Digital Asset Management in leistungsstarken Teams. Eine Digital Asset Management-Plattform speichert, organisiert, durchsucht, verwaltet und stellt die digitalen Assets Ihrer Marke bereit. Sie ist damit die ideale Grundlage für Unternehmen, die ihre Inhalte zentralisieren und effizient skalieren möchten. Das Einführen einer DAM-Software als zentralem Content-Hub stellt 2026 einen realen Wettbewerbsvorteil mit einer Vielzahl von Vorteilen für das Content Management dar.
Noch deutlicher zeigen sich die Auswirkungen, wenn Produktinformationen und Inhalte in vernetzten Umgebungen gespeichert sind: Unternehmen, die Produktinhalte und digitale Assets vollständig integriert verwalten, sehen viermal häufiger signifikante ROI-Steigerungen.

Die Workflow-Reife verstärkt diesen Effekt noch. Teams mit fortschrittlichen, automatisierten Workflows berichten deutlich häufiger (48 %) von einer signifikanten Steigerung des ROI als Teams, deren Abläufe sich noch in der Entwicklung befinden (14 %) oder die mit Ad-hoc-Prozessen arbeiten (0 %).

5. Operative Reife ist 2026 der entscheidende Unterschied
Die Studie „Digitale Inhalte: Der Stand der Dinge (Ausgabe für 2026)” macht eines deutlich: Der beste Weg zur Steigerung des ROI ist es, die operative Reife zu erhöhen.
Führende Unternehmen setzen auf standardisierte Workflows, zentralisierte Systeme und KI-gestützte Abläufe, um Reibungsverluste zu reduzieren, ihr Tech-Portfolio zu optimieren und schneller zu agieren, ohne dabei Abstriche bei der Qualität zu machen. Andere hingegen spüren, wie sich der steigende Bedarf auf Systeme und Prozesse auswirkt, die für eine solche Skalierung nicht ausgelegt sind.
Angesichts der weiterhin steigenden Erwartungen an Inhalte stellt sich nicht die Frage, ob Teams mehr Inhalte produzieren wollen. Vielmehr kommt es darauf an, ob ihre Arbeitsabläufe dafür bereit sind.
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