Marketingtechnologie

So können Sie mit Digital Asset Management Ihre besten Inhalte wiederverwenden

von Canto  |  8. April 2022

  Lesezeit 5 Min.

Anzeige einer Modemarke in einem Digital Asset Management System, das Inhalte wiederverwenden kann.

Inhalte sind bekanntlich das A und O. Und Unternehmen brauchen heutzutage eine Fülle erstklassiger Inhalte, um auf dem überfüllten Markt überhaupt wahrgenommen zu werden.

Längst gehören die Tage dürftig aufgemachter Webseiten und langweiliger Text-E-Mails der Vergangenheit an. Inzwischen sind dynamische und ansprechende Inhalte an der Tagesordnung, um Kunden und Interessenten ein besseres Erlebnis zu bieten.

Diese Entwicklung veranlasste viele Unternehmen dazu, in Brand Management-Strategien zu investieren, mit denen sie ihre Markenidentität stärken sowie neue und spannende Wege der Marktkommunikation beschreiten können.

Eine der vielen Möglichkeiten zur effektiveren Nutzung des wachsenden Bestands an Marken-Assets ist die Wiederverwendung und Umwidmung von Inhalten.

Was bedeutet ‘Inhalte wiederverwenden’?

Eine gute Brand Management-Strategie behandelt digitale Assets nicht als Einwegressourcen. Wenn Unternehmen Marketing- und Produktionsinhalte erstellen, legen sie umfangreiche Datenbanken mit Assets an, die auch nach der ersten Verwendung noch einen Wert haben.

Anstatt diese Ressourcen zu löschen oder für immer zu archivieren, lässt sich ihnen auf vielerlei Weise neues Leben einhauchen, so dass sie noch viele Jahre lang genutzt werden können.

Die Wiederverwendung von Inhalten bezeichnet den Prozess, bei dem vorhandene Ressourcen, die bereits in einem Format oder auf einem bestimmten Kanal verwendet wurden, zum Erstellen weiterer Inhalte an anderer Stelle genutzt werden.

So kann ein Foto, das z.B. in einem Blogbeitrag verwendet wird, zu einem anderen Zeitpunkt als Hintergrund für einen Beitrag in den sozialen Medien dienen. Auch Videoclips lassen sich in kleinere Segmente zurechtschneiden, so dass sie auf anderen Kanälen verwendet werden können.

Warum Sie digitale Assets wiederverwenden oder umwidmen sollten

Es gibt mehrere Gründe, warum sich die Entwicklung eines Systems zur Wiederverwendung digitaler Assets für Kreativteams anbietet:

Skalierte Erstellung

Die schiere Menge an Inhalten, die im digitalen Raum verwendet werden, ist wirklich überwältigend. Da Unternehmen wachsen, muss auch ihr Bestand an Marken-Assets mit ihnen wachsen, damit sie mit dem ständigen Bedarf an Inhalten Schritt halten können.

Durch die Wiederverwendung vorhandener Materialien in neuen und originellen Konzepten kann selbst ein kleines Kreativteam dem Bedarf gerecht werden, ohne seine gesamten Ressourcen für die Erstellung neuer Inhalte aufwenden zu müssen.

Abbildung eines arrangierten Wohnzimmers, bei dem der Fokus auf das Sofa gelegt wurde, damit man Inhalte wiederverwenden kann.

Kostenkontrolle

Unternehmen investieren viele Ressourcen in Multimedia-Inhalte. Digitale Fotos, Videos, Audioaufnahmen, Illustrationen und animierte Grafiken kosten allesamt Geld. Das Erstellen einmaliger Inhalte für jede Kampagne und jeden Kanal überfordert schnell die Kapazitäten selbst großer Unternehmen.

Eine strategische Wiederverwendung von Assets hilft findigen Unternehmen dabei, zusätzlichen Mehrwert aus ihrer Inhaltssammlung zu ziehen und das vorhandene Budget zu strecken.

Zeitersparnis

Die Erstellung digitaler Assets von Grund auf braucht Zeit. Egal, ob ein Unternehmen interne Mitarbeiter oder externe Dienstleister damit beauftragt, diese Inhalte sind in der Regel nicht unmittelbar verfügbar. Dadurch können Marketing-Teams Gelegenheiten verpassen oder inhaltsbezogene Arbeitsabläufe in anderen Bereichen ausbremsen.

Mit einem System zur schnellen Erkennung und Wiederverwendung von Inhalten sind Kreativteams in der Lage, viel schneller auf den Bedarf des Marktes zu reagieren und Kunden anzusprechen.

Qualitätssicherung und Konsistenz gewährleisten

Ein Problem beim Erstellen von Inhalten jeglicher Art ist die Wahrung von Qualität und Konsistenz. Jede wirksame Brand Management-Strategie muss auch gewährleisten, dass keine Inhalte an die Öffentlichkeit gelangen, die nicht den Markenrichtlinien entsprechen.

Wenn Unternehmen die Erstellung von Inhalten weiträumig auf viele Schultern verteilen, besteht das Risiko, dass Personen, die nicht mit den Markenrichtlinien vertraut sind, ungeprüfte oder unangemessene Inhalte in den verschiedenen Medienkanälen veröffentlichen.

Indem Sie den Mitarbeitern die Wiederverwendung bestehender Inhalte gestatten, können Sie sicherstellen, dass sämtliche Ressourcen, zu denen sie Zugang haben, bereits ein Genehmigungsverfahren durchlaufen haben und mit den bereits verwendeten Inhalten im Einklang stehen.

Reichweitenerhöhung

Jahr für Jahr ergeben sich neue Möglichkeiten zur Verbreitung und Vermarktung von Inhalten. Deshalb müssen Unternehmen sich schnell anpassen und die bestmöglichen verfügbaren Ressourcen zur Förderung ihrer Markenidentität nutzen können.

Durch die Wiederverwendung vorhandener Inhalte können sie ihre Assets je nach Bedarf in unterschiedlichen Kontexten neu kombinieren. Was heute noch als langes Video vorliegt, kann bereits morgen als Clip in sozialen Medien und übermorgen in Form eines GIFs im Blog zu sehen sein.

Indem sie ihre freigegebenen Inhalte aus der Medienbibliothek wiederverwenden, können Unternehmen problemlos auf neuen Kanälen Erfahrungen sammeln, ohne dass dafür eine völlig neue Strategie zum Erstellen von Inhalten entwickelt werden muss.

Als freigegeben markiertes Bild eines Surfers als Beispiel dafür, wie man in den sozialen Medien Inhalte wiederverwenden kann.

So können Sie mit Digital Asset Management Inhalte wiederverwenden

Mit einer Digital Asset Management (DAM)-Lösung wie Canto lassen sich existierende Inhalte wesentlich einfacher einsetzen. Erstens stellt ein DAM-System eine einheitliche Informationsquelle für sämtliche Assets innerhalb eines Unternehmens dar. Dadurch lässt sich unkompliziert feststellen, welche Assets überhaupt vorhanden sind und genutzt werden können.

Mit leistungsstarken Suchfunktionen können Assets anhand von vorher festgelegten Schlagwörtern und Suchbegriffen oder anhand von inhaltsbezogenen Metadaten lokalisiert werden. Die Assets, die für die Wiederverwendung in Frage kommen, können als solche gekennzeichnet werden, damit man sie leicht abrufen kann. Auch können sie in einem speziellen Portal bereitgestellt werden, über das alle Benutzer nach wiederverwendbaren Inhalten suchen können.

Vor allem aber erfasst eine DAM-Anwendung auch, wie jedes im System gespeicherte Asset verwendet wird. Auf diese Weise lässt sich viel leichter feststellen, welche Inhalte besonders effektiv waren. So können Brand Manager nachverfolgen, wie die Benutzer die Videos, Bilder und anderen Inhalte verwendet haben, oder herausfinden, welche Dateien am häufigsten heruntergeladen wurden.

Wenn sie diese Berichte regelmäßig einsehen und die Inhalte überprüfen, kann man bestimmen, welche Inhalte endgültig ausgemustert werden müssen, welche vorerst zurückgestellt werden sollten, um eine zu häufige Nutzung zu vermeiden, und welche Inhalte das größte Interesse geweckt haben.

Mit Canto haben Sie Ihre Brand Management-Strategie im Griff

Als führende Lösung im Bereich Digital Asset Management bietet Canto sämtliche Funktionen, die Brand Manager zur Steuerung ihrer Assets benötigen, um das Erstellen von Inhalten zu optimieren. Canto bietet mehrere Möglichkeiten zum Organisieren sowie eine leistungsstarke Suchfunktion, mit der sich Assets problemlos erkennen und abrufen lassen, die sich für eine wiederholte Verwendung eignen.

Zudem lassen sich Markenrichtlinien gemeinsam mit den Assets speichern, um die Integrität und Konsistenz der Marke zu wahren. Dank einer breiten Palette von Reporting- und Prüfwerkzeugen zur Analyse der Assets in der Medienbibliothek kann Canto auch nachverfolgen, wie diese Assets im gesamten Unternehmen genutzt werden.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Canto Ihre Brand Management-Strategie unterstützen und Ihnen helfen kann, Ihre Assets effektiver zu nutzen? Dann melden Sie sich noch heute für eine kostenlose Testversion an.