Kunden-Interview: So organisiert Schnellecke Medien-Assets mit Canto

   

Kein Unternehmen ist wie das andere. Deshalb stellen wir unsere Kunden vor und sprechen mit ihnen darüber, wie sie Canto einsetzen.

Schnellecke ist ein international agierendes Logistikunternehmen mit Sitz in Wolfsburg. Wir haben mit Marcel Schoon über seine Arbeit bei Schnellecke gesprochen.

Schnellecke Group AG & Co. KG

Die Schnellecke Gruppe ist ein international agierendes Familienunternehmen, das eine Vielfalt an logistischen Dienstleistungen anbietet. Ein Schwerpunkt dabei ist die Mehrwertlogistik für die Automobilindustrie.
Schnellecke Group AG & Co. KG
Standorte73
Länder14
Umsatz1.081 Mio Euro
Beschäftigte18.927
Canto Kunde seit2018

Was ist Ihre Aufgabe bei Schnellecke?

Ich bin Digital Communication Coordinator bei Schnellecke. Da ich von meinem Hintergrund her aus der IT komme, arbeite ich an der Schnittstelle zwischen Marketing und IT. In meinem Team geht es um die Kommunikation und Koordination von Projekten, Veranstaltungen und Events. Wir unterstützen andere Abteilungen bei der Vorbereitung interner Veranstaltungen, koordinieren die Arbeit und stimmen uns sehr aktiv mit dem Personalbereich ab. Es ist weniger klassisches Marketing – wir sind All-Round tätig, überall da, wo es um ein einheitliches Auftreten in der Unternehmenskommunikation geht.

Wann kamen Sie zum ersten Mal in Kontakt mit dem Thema Digital Asset Management?

Ganz konkret in der Phase, in der ich ins Marketing hier bei Schnellecke gewechselt bin. Anfang 2018 haben wir über ein System nachgedacht und im April haben wir Canto dann tatsächlich eingeführt. Das Thema wurde dann von der Leitung hier im Thema aufgegriffen, auch weil ich gesagt habe: So wie wir das bisher gemacht haben, mit Dateinamen und Datum, so können wir heute nicht mehr zeitgemäß Bilder und Inhalte organisieren. Was wir brauchen, ist eine moderne Lösung.

Marcel Schoon, Digital Communication Coordinator bei Schnellecke Group während seiner Arbeit mit Canto.

Was macht denn eine zeitgemäße Lösung aus?

Jeder, der ein Smartphone hat, weiß wie komfortabel Bildverwaltung sein kann. Wenn ich bei meinem Smartphone „Hund“ eingebe, zeigt er mir alle Fotos von Hunden, ohne, dass ich sie vorher getaggt habe. Ich frage mich, warum Geschäftssoftware so kompliziert sein muss – privat geht es doch auch viel einfacher und komfortabler. Wir haben tatsächlich auch überlegt, private Tools wie Google zu benutzen, aber da gab es letztendlich Sicherheitsbedenken. So kamen wir auf Canto SaaS.

Mit welchen Medienformaten haben Sie zu tun? Welche Mediendateien verwalten Sie in Ihrem DAM?

Hauptsächlich geht es dabei um Fotos und Videos, etwa von unseren Veranstaltungen. Aber auch Fotos, die wir hier bei uns „Prozessorientiert“ nennen, sprich: Sie bilden bestimmte Dienstleistungsbereiche an, in denen Schnellecke tätig ist. Mit Canto verwalten wir aber auch unsere Mitarbeiterfotos, dafür legen wir parallel aus Gründen des Datenschutzes und des Persönlichkeitsrechts eine Einverständniserklärung an, dass wir das Foto überhaupt abspeichern dürfen. Diese Dokumente speichern wir parallel als PDF. Außerdem werden wir künftig auch unsere Word- und Excel-Vorlagen in Canto SaaS organisieren. Und schließlich liegen in Canto natürlich die Logos unserer Marken und andere wichtige Grafiken, also Adobe Photoshop- und InDesign-Dateien.

Ich frage mich, warum Geschäftssoftware so kompliziert sein muss – privat geht es doch auch viel einfacher und komfortabler. So kamen wir auf Canto SaaS.
Marcel SchoonDigital Communication Coordinator

Wie organisieren Sie Ihre Inhalte mit Canto?

Vor der Einführung von Canto haben wir uns ein Konzept für die Alben und Ordner überlegt, die wir anordnen. Hauptsächlich sind wir drei Nutzer, die Bilder hochladen. Wir haben jedoch nach den ersten Monaten festgestellt, dass sich die Art und Weise unterscheidet, wie wir Bilder hinzugefügt haben. Gerade wenn man nur alle drei Wochen mal etwas hinzufügt, benutzt man nicht genau die gleichen Schlagwörter wie davor. Wir haben uns dann hingesetzt und evaluiert, wie wir gearbeitet haben. Letztendlich sortieren wir unsere Mediendateien jetzt nicht mehr in verschiedenen Ordnern, sondern haben nur noch einen Hauptordner und vergeben nur sehr wenige Attribute, die aber sehr, sehr genau. Wir haben keine Kategorien, keine Unterordner, sondern sortieren nur nach „Kompetenzen“ – das kann zum Beispiel „Modulmontagen“ sein, „Sequentierung“, „Smart Logistics“, „Transportlogistik“, etc. Worauf wir sehr genau achten, ist, dass diese Kompetenz bei dem Bild in den Metadaten-Tags vorhanden ist. So können wir die Bilder sehr schnell und einfach finden: Mit einer Kombination aus Suche und Verschlagwortung.

Schnellecke organisiert seine digitalen Medien-Assets mit Canto.

Das heißt, nachdem Sie mit einer initialen Metadatenstruktur gestartet sind, haben Sie noch einmal evaluiert, ob Ihr System auch so funktioniert, wie es ursprünglich angedacht war?

Genau. Wir haben im Moment jeden Freitag einen Termin, wo wir uns zusammen anschauen, was für Bilder wir diese Woche einsortiert haben. Wie haben wir die verschlagwortet? Und wie könnte ich es den Nutzern noch einfacher machen, das Bild zu finden? Ich bin immer der Meinung: „Keep it simple!“

Wir hatten vorher mit der Album-Struktur das Problem, dass wir zu viele Möglichkeiten hatten, um Metadaten einzupflegen. Ich kann zum Beispiel sagen, dieses Foto gehört zu dem Standort, deshalb gehört es in dieses Album. Oder ich kann sagen, es gehört zu der und der Tätigkeit und schreibe dann den Standort, an dem es aufgenommen wurde, in die Tags. Es könnte hier oder hier gesucht werden und zwar jeweils aus guten Gründen. Je einfacher die Suche ist, desto effizienter ist sie. Die Suchfunktionen in Canto sind ja schon sehr gut. Deshalb haben wir uns darauf konzentriert zu sagen, wir vergeben nur Schlagwörter, diese aber sehr genau.

Wer nutzt Canto bei Ihnen im Unternehmen – und wie?

Bei uns im Team sind wir drei Leute plus eine Auszubildende, die im System arbeiten, Dateien hochladen, verschlagworten und die für das System verantwortlich sind. Wir haben auch an anderen Standorten einige Konsumenten eingerichtet – Mexiko, Südafrika, Spanien und Portugal. Langfristig ist geplant, die anderen Standorte auch aktiver in das System einzubinden, aber derzeit wird die Hauptarbeit lokal hier in Wolfsburg erledigt.

Schnellecke ist ein international aufgestelltes Logistikunternehmen mit Sitz in Wolfsburg.

Woher kommen die Mediendateien, die Sie mit Canto organisieren?

Zunächst einmal hatten wir natürlich einen gewissen Bestand an Dateien aus unserer alten Lösung, die mittlerweile alle bereits nach Canto migriert sind – das war eine Custom-Lösung auf Intranet-Basis, die einfach für unsere Ansprüche nicht mehr ausreichend war. Viele der Bilder in Canto produzieren wir zunehmend selbst; manchmal haben wir auch externe Fotografen, mit denen wir zusammenarbeiten.

Kürzlich haben wir für unser Ausbildungsprogramm zum Beispiel einen Preis der IHK verliehen bekommen: In so einem Fall sprechen wir das vorher ab, dass die Kollegen da Bilder machen oder ich komme vorbei und fotografiere. Nach der Veranstaltung katalogisiere ich dann die Bilder ein und schicke der Ausbilderin anschließend einen entsprechenden Link in Canto. Die wählt dann aus, ob das an lokale Medien geht, oder ob wir daraus eine Geschichte für unser Intranet machen. Etwa 60-70% der Bilder mache ich aber selbst.

Das heißt, Stockfotos spielen für Sie keine oder nur eine sehr untergeordnete Rolle?

Wir haben noch ein paar bei uns im System. Aber seitdem ich im Team bin, haben wir keine Stockfotos mehr gekauft und ich versuche es auch zu vermeiden. Stockfotos können einfach nicht das abbilden, was Schnellecke ausmacht. Dafür ist unser Leistungsspektrum zu spezifisch.

Schwerpunkt von Schnellecke ist Mehrwertlogistik für die Automobilbranche.

Welche Tools setzen Sie in Ihrer Arbeit ein? Wohin gehen Ihre Bilder aus Canto?

Für die Fotobearbeitung nutze ich Adobe Lightroom. Die Bilder aus Canto werden bei uns viel in unserem Intranet verwendet – oder natürlich in unserem Content Management System für die Website. Dann haben wir natürlich auch externe Grafiker, die mit Adobe InDesign Print-Materialien erstellen. Außerdem bespielen wir damit auch unsere Social-Media-Kanäle, vor allem Facebook und auch YouTube.

Wieviel Zeit verbringen Sie denn an einem normalen Arbeitstag etwa mit Canto?

Ich nutze Canto eigentlich so gut wie jeden Tag, und wenn es auch nur ist, um ein Bild zu katalogisieren. Im Schnitt ist es vielleicht eine halbe Stunde pro Tag.

canto

Vielen Dank für das Gespräch!

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