So schreiben Sie die perfekte Markenpositionierung für anschauliche Richtlinien

Verfasst am von

Ihre Markenpositionierung umreißt, wie sich Ihre Marke präsentiert. Ihr Zweck ist es, zu informieren und zu inspirieren. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Mitarbeiter mit einer kühnen, klaren Markenpositionierungsaussage motivieren können.

Was ist die Markenpositionierungsaussage?

Eine Markenpositionierung bietet hinsichtlich einer Marke sowohl Klarheit als auch den Fokus. Die Positionierungsaussage einer Marke gibt Aufschluss über die anvisierten Zielmärkte sowie über Genre/Kategorie, Wertvorstellungen und Verpflichtungen eines Unternehmens. Es handelt sich um eine präzise Beschreibung, die unternehmensintern veröffentlicht wird, um so einen Standard zu schaffen, anhand dessen sich unternehmensweit die Markenkonsistenz sicherstellen lässt.

Man stelle sich die Markenpositionierung wie eine Anleitung für die farbliche Innengestaltung eines Hauses vor. Der Malermeister reicht jedem seiner Mitarbeiter einen Musterbogen in der Farbe Blau. Jeder Maler kann sich nun auf dieses Farbmuster berufen, wenn er mit einem Anstrich beginnt. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass jede Wand mit der richtigen Farbe angestrichen wird.

Markenpositionierungsaussagen stellen ein solches Farbmuster firmenintern bereit, so dass jedes Projekt seinerseits die vorgesehenen Wände (Zielgruppen) mit der richtigen blauen Farbton erreicht.

Eine Abbildung von blauer Wandfarbe an einer Malerrolle mit rotem Griff.
Aussagen über die Marke funktionieren wie eine farbliche Orientierungshilfe.

So schreiben Sie Ihre Markenpositionierungsaussage

Bevor Sie nun irgendetwas tun (und dieser Punkt ist wichtig), müssen Sie einen Entwurf Ihrer Markenpositionierungsaussage veranschaulichen und abbilden. Sämtliche kleinen Details werden im weiteren Verlauf noch ergänzt. Die Kernaussage müssen Sie jedoch fixieren, noch bevor Sie mit dem Schreiben beginnen.

Der Schreibprozess für eine Positionierung ist vergleichbar mit einem Apfelbaum. Solange Sie nicht zuerst einen Samen gepflanzt haben, brauchen Sie sich keine Gedanken über eine mögliche Apfelernte zu machen. Gleichermaßen unerlässlich ist es, dass Sie eine Liste fundamentaler Prinzipien für Ihre Marke entwickeln und diese mit den elementaren Anforderungen an ein Positionierungsstatement kombinieren.

Diese Grundsätze sind Ihr Baum – pflanzen Sie diesen zuerst. Um die Ernte seiner Äpfel kümmern Sie sich erst viel später.

Eine Gießkanne gießt Wasser auf eine Grünfläche, die mit einem Schild mit der Aufschrift 'Marke' gekennzeichnet ist.
Behandeln Sie Ihre Markenpositionierung wie einen Baum.

3 wichtige Aspekte, mit denen Sie garantiert eine überzeugende Positionierung formulieren können

Jedes entscheidende Element muss zwingend eingehalten werden, damit Ihre Aussage den Kodex Ihrer Marke mit maximaler Transparenz widerspiegelt. Die Ideale Ihrer Marke können Sie mit Hilfe dieser drei Aspekte in das Positionierungsstatement einbeziehen.

1. Schmerzpunkte – und die Lösung dafür

Schmerzpunkte sind Probleme der Kunden. Ihre Marke ist die Lösung dafür. Sorgen Sie dafür, dass alle Ihre Mitarbeiter sich dieses Umstandes bewusst sind und kontinuierlich daran erinnert werden. Die Marke ist der Schlüssel zu allem, und sie ist für Ihre Zielgruppen unsichtbar, sofern nicht Ihr gesamtes Unternehmen dabei mitwirkt, sie in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Beziehen Sie den Schmerzpunkt, den Ihre Marke lösen wird, in Ihre Positionierungsaussage mit ein.

Eine Abbildung eines Puzzles, bei der die noch zu schließende Lücke mit dem Wort 'Problem', und das perfekt passende Puzzleteil mit dem Wort 'Lösung' bezeichnet ist.
Geben Sie Ihre Lösung für die Schmerzpunkte der Kunden an.

2. Nicht einfach nur Zielmarkt – präzise Zielgruppen

Sprechen Sie nicht allgemein alle über 30 an, die eine Zahnbürste brauchen. Konzentrieren Sie sich stattdessen ganz konkret auf Millennials, die weißere Zähne und geringere Zahnarztkosten wollen. Je detaillierter und präziser Sie Ihre anvisierte Zielgruppe am Markt definieren, desto erfolgreicher können Ihre Mitarbeiter die Relevanz Ihrer Marke vermitteln.

3. Genau da treffen, wo sie es (emotional) spüren

Interessanterweise kümmert es die meisten Kunden nur wenig, was genau Ihre Firma macht oder welche Leistungen sie anbietet. Sie interessieren sich vielmehr dafür, wie Ihre Marke ihr Leben auf emotionaler Ebene positiv verbessert. Hier muss Ihre Marke ihnen ein Gefühl vermitteln: dass sie die Kontrolle haben, dass sie inspiriert werden oder dass sie sich sicher fühlen können. Achten Sie darauf, dass Ihre Markenaussage die Gefühle der Kunden anspricht.

Ihre Markenpositionierung ist kein kurzer Impuls, mit dem Sie Ihre Marke richtig bewerben – es ist der Antrieb. Vergewissern Sie sich, dass sie als solche wahrgenommen wird, wenn die Mitarbeiter des Unternehmens sie durchgehen.

Casey Schmidt – Content Manager and Industry Expert | Canto

Casey Schmidt ist Content Manager bei Canto und interessiert sich dafür, komplexe Themen zu erfassen und für unsere Leser leicht verständlich zu machen.