Metadaten – Über die Kernprinzipien der nützlichen Hilfsmittel

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Wenn es darum geht, gespeicherte Daten, Dateien und Informationen zu strukturieren und wiederzufinden, sind Metadaten von zentraler Bedeutung. Sie bieten sowohl direkte als auch indirekte Vorteile. Informieren Sie sich über die Funktionen von Metadaten, und entdecken Sie, wie Ihr Unternehmen diese nutzen kann.

Was sind Metadaten?

Metadaten enthalten spezifische Angaben zu bestimmten Datensätzen, insbesondere zu Dateien, Fotos oder Videos. Sie klassifizieren Assets anhand bestimmter Merkmale wie Datum, Dateigröße und Standort. Metadaten versehen Dateien mit Beschreibungen, die die Inhalte der Datei genau angeben. Indem Sie Metadaten kreativ einsetzen, gestalten Sie Ihr Unternehmen grundlegend um.

Wenn beispielsweise ein Fotograf ein Bild von schneebedeckten Bergen aufnimmt, könnten in den Metadaten auch Begriffe wie ‚Berge‘, ‚Gipfel‘, ‚Winter‘ und ‚Hügel‘ enthalten sein. Außerdem können der Name des Fotografen sowie das Datum der Aufnahme festgehalten werden.

Da Sie nun besser verstehen, was Metadaten sind, wollen wir uns einmal genauer ansehen, warum sie so wichtig sind.

Sicherheitsvorkehrungen gegen den Missbrauch von Assets

Ein spezieller Ansatz für die Nutzung von Metadaten ist als Schutzvorkehrung gegen urheberrechtliche Pannen von Assets. Dadurch können Administratoren Projekte fertigstellen, ohne dass sie aufwändig nachprüfen müssen, ob die Beteiligten lizenziertes Material korrekt verwendet haben. Solche Schutzmechanismen sind die letzte Stufe zum Schutz gegen mögliche Urheberrechtsklagen. Sie bilden das Kernstück des Digital Rights Management.

Das Copyright-Logo, das symbolisch für den Sicherheitsaspekt steht, der sich mithilfe von Metadaten umsetzen lässt.
Mithilfe von Metadaten lassen sich Pannen beim Urheberrecht vermeiden.

Mithilfe von Metadaten können Administratoren neuere Bilder identifizieren und diese mit Wasserzeichen versehen. Das spart viel Zeit und schützt wertvolle Assets. Mit der Suche nach sinnvollen Stichwörtern können Sie ungeschützte Dateien schnell finden und bestimmen, wie sich diese am besten schützen lassen.

Erhöhung des unternehmensweiten Kenntnisstands bezüglich Assets

Das Ziel beim Erstellen von Assets ist, diese mit anderen Teams innerhalb des Betriebs zu teilen und dabei ihren Wert zu vermitteln. Wenn jemand zum Beispiel ein Bild herunterlädt und es in eine Bilddatenbank einstellt, wird es gute Gründe geben, wieso dieses Bild für ein bestimmtes Projekt von Bedeutung ist. Ohne den Einsatz von Metadaten bleiben diese Gründe möglicherweise für alle anderen Betrachter des Bildes unsichtbar.

Mit der Klassifizierung von Assets kann ein Unternehmen ein unmittelbares, differenziertes Verständnis von Daten innerhalb des gesamten Projektteams bewirken. Davon profitieren auch die Administratoren, die nun nicht länger raten müssen, woher die Assets stammen, wer sie bereitgestellt hat oder wann sie gespeichert wurden.

Eine Frau beim Durchsuchen einer Wand voller digitaler Bilder.
Metadaten verdeutlichen, wie wichtig Schlagwörter bei Bildern in einer Bilddatenbank sind.

Schaffung von effizienten, vernetzten Teams

Bei der Erstellung von Assets innerhalb eines Unternehmens entwickeln Administratoren entsprechende Systematiken, um diese Assets zu katalogisieren und schnell für den Abruf bereitzustellen. Möglicherweise benutzen sie bei der Erfassung von Dateien jedoch nur einen Teil der verfügbaren Metadaten, wie Titel oder Datum. Lassen Sie überholte Archivierungsverfahren hinter sich und minimieren Sie die Zeit, die Ihre Teams benötigen, um wichtige Assets ausfindig zu machen.

Unternehmen können zur Organisation Ihrer Assets entsprechende Systeme mit erweiterten Funktionen zur Verarbeitung von Metadaten nutzen – wie z.B. Digital Asset Management. Damit erzeugen sie strukturierte Datensammlungen, die sich gezielt durchsuchen lassen. Die gespeicherten Assets werden zu detailliert aufbereiteten Ressourcen, die von Teams verwendet, recherchiert und durchsucht werden können.

Die Projektbeteiligten können über die Suchfunktionen auf effektiv protokollierte Datenbestände zurückgreifen. Sie werden so schneller fündig und können der Entwicklung toller Projekte mehr Zeit widmen.

Angesichts der Vielzahl an variablen Größen, die innerhalb einer Kampagne zum Tragen kommen, bieten die Metadaten eine solide Ausgangsbasis, um mittels digitaler Suchfunktionen problemlos auf die Inhalte zuzugreifen. Projekte lassen sich dank dieser leistungsstarken Hilfsmittel termingerecht umsetzen und die Beteiligten können ihren Aufgaben fokussiert nachgehen.