Inhaltsverzeichnis
Bevor wir weitermachen: Wichtige Statistiken und Trends zu Millennials
5 Tipps, mit denen Sie Ihr Millennial Branding nachhaltig ändern können
5 Beispiele für Marken, beim Millennial Branding Maßstäbe setzen
Das Beste zum Schluss: Die Zukunft
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Die eigenen Marketingaktivitäten auf eine bestimmte demografische Zielgruppe abzustimmen ist in etwa so schwierig, wie eine bewegliche Zielscheibe mit einem Dartpfeil zu treffen. Zumal sich Interessen und Konsumverhalten der Gruppe mit zunehmendem Alter ändern.

Ein Paradebeispiel dafür sind die Millennials, eine der schwierigsten Gruppen, die Marken in den Fokus rücken sollten. Als Altersgruppe verfügen sie über Eigentümlichkeiten, die man nicht ignorieren darf, insbesondere dann nicht, wenn man wichtige Marketingkampagnen entwickelt.

Eine Gruppe von jungen Leuten, die in eine Kamera lächeln.

Zum Glück ist es trotz der Vielfältigkeit der Gruppe der Millennials immer noch möglich, sie gezielt anzusprechen. Dieser Artikel zeigt Ihnen einige der wichtigsten Trends und Strategien auf, mit denen Sie Ihr Millennial Branding erfolgreich durchführen können.

Bevor wir weitermachen: Wichtige Statistiken und Trends zu Millennials

Bevor wir uns direkt mit der Frage befassen, wie man Millennials als Zielgruppe ansprechen kann, müssen wir wichtige Statistiken und Trends im Zusammenhang mit dieser demografischen Gruppe herausarbeiten.

Diese Informationen sind entscheidend, wenn wir unser Zielpublikum wirklich erreichen wollen. Sie bilden die Grundlage für die Strukturierung von Marketingkampagnen, die sich an diese Personen richten.

Beachten Sie aber, dass diese Charakteristika nicht von Dauer sind – man muss damit rechnen, dass sie sich weiterentwickeln, je älter die von uns anvisierte Gruppe wird.

Warum der Fokus auf Millennials?

Gibt es spezielle Gründe, weshalb wir unsere Markenstrategie auf Millennials ausrichten sollten?

Die jüngsten Daten belegen: Ja. Tatsächlich gibt es nicht wenige gute Gründe, die Millennials für sich zu gewinnen.

Zum einen machen sie etwa 50% der amerikanischen Arbeitnehmerschaft aus. Dieser Anteil dürfte innerhalb der nächsten fünf Jahre auf über 75% steigen.

Eine Infografik über Millennials als Teil der Arbeitnehmerschaft.

Es ist abzusehen, dass es langfristig kostspielig wird, wenn man diese demografische Entwicklung jetzt vernachlässigt.

Verhaltenstrends der Millennials und warum sie wichtig für Sie sind

Millennials rechnen damit, dass sie durch die vereinte Kraft digitaler Technologie eine bessere Zukunft schaffen können.” – Mal Fletcher

Wir glauben oft, dass die einzigen wichtigen Verhaltenstrends einer demografischen Gruppe ihr Kauf- und Konsumverhalten betreffen, aber das stimmt einfach nicht.

Ein Smartphone mit digitaler Technologie.

Noch aussagekräftiger ist vielleicht die Art und Weise, in der Millennials kommunizieren. Das geht über die gesprochene Sprache hinaus und auch über die Themen, über die sie sprechen, wie z. B. Kommunikationstechnologie.

Wenn nun Millennials weniger affin für telefonische Kommunikation sind (was der Fall ist), ist es dann nicht auch logisch, sich von dieser Kommunikationsform zu lösen?

Es verwundert daher kaum, dass Unternehmen, deren Kundenkreis sich eher aus Millennials zusammensetzt, mit dem Einsatz von Chatbots bessere Erfolge erzielen als früher.

Eine Infografik zu Chatbots.

Mit diesen Trends und Statistiken im Hinterkopf betrachten wir nun fünf Punkte, die Ihre Marketingstrategie hinsichtlich Millennials auf Jahre hinweg verändern werden.

5 Tipps, mit denen Sie Ihr Millennial Branding nachhaltig ändern können

Halten Sie sich an diese fünf dynamischen Ansätze, um Marketingkampagnen für Millennials zu entwickeln, mit denen Sie eine starke Beziehung zueinander aufbauen können.

1. Überdenken Sie alles, was Sie über Vertrauen zu wissen glauben

Sie sollten niemanden anlügen, aber insbesondere die Millennials nicht. Die merken es einfach. Sie können es riechen. Seien Sie einfach Sie selbst!” – John Green

Marken mussten in letzter Zeit feststellen, dass sie bei dem Versuch, das Vertrauen der Millennials zu gewinnen, gegen eine Wand rennen. Egal, welche neuen Initiativen sie auch in Angriff nehmen, es scheint eine Kluft zu geben.

Eine Infografik über die Ethik von Unternehmen.

Dafür gibt es einen einfachen Grund, und der liefert uns eine umfassende Anleitung, wie ein Millennial Branding aussehen muss: Alle Macht liegt bei ihresgleichen.

Für Marken kann sich das als zweischneidiges Schwert erweisen. Auf der einen Seite können sie, wenn sie einen oder zwei Millennials erfolgreich für sich gewinnen, damit rechnen, dass sich die Empfehlungen schnell zu ihren Gunsten herumsprechen.

Wenn ihnen ein Mitglied der Gruppe der Millennials hingegen misstraut, wird sich auch dieses Gefühl verbreiten. Die Macht liegt einfach bei denen, die zu ihnen gehören, bei den ‘Peers’.

Um diesen Umstand in den Griff zu bekommen, müssen Sie versuchen, wann immer es möglich ist, einen positiven Einfluss auszuüben. Streben Sie dort, wo Millennials am meisten kommunizieren, eine größere Reichweite an. Soziale Medien spielen bei diesem Ansatz eine wesentliche Rolle.

2. Anbiedern bringt Sie nicht weiter

Wenn es um das Millennial Branding geht, kann man eine Annäherung sehr schnell mit Anbiederung verwechseln.

Keine demografische Gruppe lässt sich gerne täuschen oder ausnutzen. Wenn Ihre Markenstrategie nur aus leeren Worthülsen, Modewörtern und Trends besteht, mit denen Sie eine bestimmte Gruppe ansprechen wollen, werden sie diese vergraulen.

Eine Glühbirne, in der das Wort 'Ehrlichkeit' steht.

Anstatt in Ihren Inhalten die Klischees über Millennials aufzugreifen, sollten Sie vielmehr darüber nachdenken, was sie als Menschen wollen – was sind ihre Bedürfnisse und Wünsche? Seien Sie hilfsbereit anstatt herablassend. Sie erreichen das über interessante, sachdienliche Inhalte und Informationen.

Millennials interessieren sich besonders stark für Marken, zu denen sie eine Beziehung aufbauen und an die sie glauben. Geben Sie ihnen Inhalte, die ihnen Freude bereiten, ohne dass sie das Gefühl bekommen, Sie würden ihnen etwas verkaufen oder sie belehren wollen.

3. Millennials möchten sich engagieren, also geben Sie ihnen die Gelegenheit

Mehr als andere Gruppen sind Millennials von dem Gedanken beseelt, einen Beitrag zu leisten. Das erstreckt sich auch auf die Marken, die ihnen wichtig sind.

Wie kann man ihnen also das Gefühl geben, dass sie sich für eine Marke engagieren? Eine nüchterne Umfrage nach dem Standardschema reicht bei Millennials nicht aus. Erwägen Sie stattdessen die folgenden Methoden:

  • Veranstalten Sie kreative Wettbewerbe. Wettbewerbe können das Markenerlebnis intensivieren und sind eine gute Möglichkeit, wie Ihre Kunden sich als Teil der gesamten Marke fühlen können. Lassen Sie Ihre Kunden ein neues Logo entwerfen oder sich einen Slogan ausdenken, damit diese ihre kreative Seite präsentieren können.

Eine Infografik zu Wettbewerben von Marken.

  • Zeigen Sie, dass Feedback einen Einfluss hat. Wie könnte man Kunden besser dazu bringen, sich mit Ihrer Marke verbunden zu fühlen, indem man ihr Feedback in Ihre zukünftigen Entscheidungen einfließen lässt? Wenn Kunden bemerken, dass ihr Feedback Veränderungen an einer Marketingkampagne bewirkt, werden sie begeistert auch in Zukunft mit Ihrer Marke interagieren.

4. Seien Sie immer ehrlich, bleiben Sie stets transparent

Es verwundert kaum, dass für Millennials die Ehrlichkeit von Marken einer der wichtigsten Aspekte ist. Tatsächlich dürften Marken, die die Millennials unter ihren Kunden diesbezüglich enttäuschen, praktisch keine Chance haben, diese Beziehung wieder zu kitten.

Wenn Sie Millennial Branding betreiben, muss Markentransparenz an erster Stelle stehen. Besprechen Sie am Anfang jedes neuen Projekts, wie Sie bei jeder Phase bis zum Abschluss aufrichtig bleiben können.

Diese Punkte helfen Ihnen dabei, die Markentransparenz bei Ihren Branding-Aktivitäten aufrechtzuerhalten:

  • Geben Sie Ihre Fehler möglichst früh und in jedem Fall zu. Für Millennials ist es die schlechtestmögliche Verhaltensweise, wenn man versucht, einen Fehler zu vertuschen. Es kommt der Moment, wo Sie einen Fehler machen – dann dürfen Sie es keinesfalls dadurch verschlimmern, dass Sie ihn nicht eingestehen.
  • Seien Sie nicht verschlagen – auch Notlügen sind Lügen! Es müsste fast schon eine goldene Regel sein, denn sie gilt wirklich überall und jederzeit: Ihre Kunden merken, wenn Sie nicht aufrichtig sind, selbst wenn es ‘nur’ Halbwahrheiten sind. Der mögliche Verlust von Kunden ist die Mühe nicht wirklich wert, also bleiben Sie einfach komplett ehrlich.
  • Seien Sie offen und zugänglich für die Kunden. Letztendlich müssen Sie sich den Kunden gegenüber so offen wie möglich präsentieren. Hören Sie ihnen zu und richten Sie sich nach ihren Wünschen und Bedürfnissen. Je mehr Sie das tun, desto besser wird Ihr Verhältnis sein.

5. Konzentrieren Sie sich auf die wirklichen Vorteile

Vergessen Sie nicht, dass sich die Präferenzen von einer demografischen Gruppe zur nächsten ändern. Millennials haben Eigenheiten, die andere Generationen nicht haben. Achten Sie darauf, welche Vorzüge ihnen am wichtigsten sind.

So sind beispielsweise gesundheitliche Vorteile entscheidend, wenn es um den Kauf von Lebensmitteln geht, was wiederum den Marken eine Chance gibt, in ihrem Marketing auf die Nährwerte ihrer Produkte einzugehen.

Das soll nur ein Beispiel sein, das nicht für alle Marken gilt. Verwenden Sie es aber als einen Maßstab, an dem Sie sich orientieren können. Wahrscheinlich übersehen auch Sie etwas – finden Sie heraus, was es ist und machen Sie es sich zunutze.

5 Beispiele für Marken, beim Millennial Branding Maßstäbe setzen

Die folgenden Beispiele sollen Ihnen ein Verständnis dafür vermitteln, welche Maßnahmen funktionieren, wenn Marketingkampagnen auf bestimmte demografische Zielgruppen ausgerichtet werden sollen.

1. Netflix

Eine Person schaut auf ihrem Fernseher Netflix.

Netflix ist ein Streaming-Dienst für Online-Unterhaltung, der Medien sofort auf die Endgeräte wie Fernseher oder Computer des Kunden überträgt.

Was war ihr Ansatz: Netflix hat sich wie ein Chamäleon angepasst. Zuerst haben sie grundlegende Trends beobachtet und darauf aufbauend Änderungen am Geschäftsmodell vorgenommen: Sie haben sich von einem DVD-Verleih per Post zu einem Streaming-Dienst entwickelt. Allerdings haben sich die Verantwortlichen nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Stattdessen haben sie ihren Dienst anderen Diensten wie Social Media angepasst, wodurch eine Personalisierung möglich wurde, die man mit Freunden teilen konnte.

Wieso das bei Millennials erfolgreich war: Millennials bevorzugen in erster Linie Benutzerfreundlichkeit vor allen anderen Vorteilen. Insofern war die Bereitstellung von Filmen direkt auf ihr Endgerät ein idealer erster Schritt. Was sie aber ebenso überzeugte, waren die Möglichkeiten zur Einbindung von Netflix in soziale Medien, wo Millennials sehen konnten, was ihren Peers gefiel und umgekehrt.

2. Uber

Ein Smartphone zeigt das Logo von Uber.

Mit dem Fahrdienst Uber können Nutzer Mitfahrgelegenheiten per Smartphone-App buchen.

Was war ihr Ansatz: Uber hat die Fragestellungen der Millennials erkannt und sie sowohl in ihrem Marketing als auch in ihrem Service aufgegriffen. Somit gehörte die Vorstellung, dass man ein Auto braucht, um von A nach B zu gelangen, endgültig der Vergangenheit an. Sogar Taxis – einst die gängige Alternative – werden durch Ubers Buchung per Smartphone ersetzt.

Wieso das bei Millennials erfolgreich war: Auch hier zeigt sich, dass die Millennials die Bequemlichkeit anderen Vorteilen vorziehen. Offenbar finden sie nicht so viel Gefallen an der Idee, ein eigenes Auto zu besitzen wie es andere Generationen tun, wodurch sie zur Mitfahrgelegenheit von Uber tendieren. Auch Uber hat sich die sozialen Medien zu Nutze gemacht, um mit ihren Nutzern einen besseren Kontakt zu pflegen.

3. GoPro

Eine GoPro-Kamera im Einsatz in freier Natur.

GoPro fertigt Kameras, mit denen die Benutzer ihre aktiven, körperlich anstrengenden Abenteuer in der ganzen Welt filmen können.

Was war ihr Ansatz: Die entwickelten Kampagnen stellten die Inhalte der Benutzer in den Mittelpunkt und zeigten so die kreativen Ideen und Erlebnisse der Kunden, die ihre Produkte nutzen. Wo andere Marken ihre eigene Kreativität in den Vordergrund stellen, überließ GoPro den kreativen Aspekt den Kunden, was sich enorm auszahlte.

Wieso das bei Millennials erfolgreich war: Wir wissen bereits, dass die Einbindung durch Marken ein Faktor ist, der die Markenloyalität dieser demografischen Gruppe stärkt. Bei GoPro dreht sich alles um diese Einbeziehung. Im Grunde ermutigt GoPro jeden Nutzer seiner Produkte, seine Erfahrungen in Form von für jedermann sichtbaren Videos auszudrücken.

4. Chipotle

Eine Werbeanzeige von Chipotle.

Chipotle ist eine Restaurantkette, die um der Kundschaft willen versucht, anders zu sein.

Was war ihr Ansatz: Chipotle hat die wichtigsten Themen für Millennials rund ums Essen recherchiert und daraus Marketingkampagnen entwickelt, in denen Dinge wie ökologische Anbaumethoden und nachhaltige Betriebe in den Vordergrund gestellt wurden.

Wieso das bei Millennials erfolgreich war: Einer der zuvor erwähnten Trends war, wie wichtig bestimmte Vorteile für Millennials im Vergleich zu anderen sind. So bevorzugen sie in der Regel Marken, die umweltbewusst sind und sich auf die Gesundheit konzentrieren. Chipotles Marketingaktivitäten trugen diesen Anliegen Rechnung.

5. Starbucks

Eine junge Frau trinkt einen Kaffee von Starbucks.

Starbucks ist eine Kaffeehauskette, die den Schwerpunkt auf Markenerlebnisse und die Gestaltung ihrer Restaurants legt.

Was war ihr Ansatz: Starbucks hat umfassende Bemühungen unternommen, um bei ihrem Millennial Branding erfolgreich zu sein. So haben sie viele verschiedene Ansätze verfolgt, u. a. im digitalen Bereich Fuß zu fassen, das Benutzererlebnis zu personalisieren und Prämien anzubieten.

Wieso das bei Millennials erfolgreich war: Aufgrund des besonderen Schwerpunkts, den Starbucks auf die Einbindung legte, konnten sie die Millennials komplett für sich gewinnen. Sie haben die sozialen Medien gemeistert und sich angepasst, ohne zu ‘konzernmäßig’ oder aufdringlich zu sein. Außerdem entwickelten sie Prämiensysteme, die bei den Kunden gut ankamen.

Das Beste zum Schluss: Die Zukunft

Wie Sie erkennen können, gibt es einige konkrete Punkte, auf die Sie hinarbeiten müssen, wenn Sie bei Ihrem Millennial Branding erfolgreich sein wollen. Aber vergessen Sie nicht, auch diese Gruppe wird sich in Zukunft verändern.

Wenn Sie langfristig Erfolg haben wollen, müssen Sie Ihre Recherchen stets auf dem neuesten Stand halten, Ihre Verfahren neu bewerten und relevanten Trends folgen.

Millennials werden älter, und das bedeutet, dass sich auch ihre Wünsche und Bedürfnisse verändern werden. Bleiben Sie am Ball und behalten Sie diese Veränderungen im Auge.

Abschließende Überlegungen

Millennials machen mittlerweile einen sehr großen Teil der Bevölkerung aus. Während andere Marketingexperten versuchen, sich dieser Altersgruppe anzubiedern, sollten sie klugerweise etwas Abstand wahren und sich auf eine wirksame Strategie konzentrieren.

Es ist eine Tatsache: Ungeachtet des Alters gibt es im Leben jedes Menschen Dinge, die ihm am Herzen liegen, um die er sich sorgt und um die er sich kümmern will. Wir wissen, dass jeder Vorlieben hinsichtlich der Art und Weise hat, wie man mit ihm spricht und mit ihm in Kontakt tritt.

Mit sorgfältiger Recherche und durchdachter strategischer Planung können Sie mit Ihrer Zielgruppe harmonieren, ohne aufdringlich oder störend zu wirken.

Weitere Tipps dazu, wie Sie dieses Gleichgewicht herstellen können, finden Sie in unserem Leitfaden zur Markenbildung.

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Cory Schmidt – Head of Marketing | Canto

Cory ist Head of Marketing bei Canto. Mit seiner langjährigen Erfahrung hilft er Marketingexperten, Themen wie Markenmanagement, Bedarfsgenerierung und Digital Asset Management besser zu verstehen.

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