Egal, ob Sie gerade erst eine Olympus-Kamera gekauft haben oder schon seit langem ein Kenner der Marke Olympus sind, Kenntnis über die Feinheiten des standardmäßigen Dateityps, dem ORF-Bildformat, ist wichtig. Je besser sie die Einzelheiten von ORF-Dateien verstehen, desto präziser können die Benutzer die richtigen Hilfsmittel und Programme für die nachträgliche Bildaufbereitung auswählen. Wir betrachten im Folgenden einige interessante Aspekte der ORF-Bilddatei.

Was ist das ORF-Bildformat?

Das ORF-Bildformat entspricht der Olympus-Rohdatenbilddatei. Es ist der standardmäßige Dateityp, in dem alle mit Olympus-Kameras aufgenommenen Fotos gespeichert werden. Alle Bilder, die ein Benutzer von einer Olympus-Kamera auf einen Computer hochlädt, werden im ORF-Format gespeichert.

Benutzer können ORF-Dateien mit dem Olympus Viewer öffnen. Sofern die Programmsoftware nicht im Lieferumfang der Kamera enthalten war, ist sie kostenlos erhältlich und funktioniert sowohl auf Windows- als auch auf Mac-Betriebssystemen. Es gibt auch ein paar alternative Anwendungen, die verschiedene Bildformate – u.a. auch .orf – öffnen, doch sie sind selten.

Abbildung eines Kameraobjektivs.
ORF-Dateien werden von Olympus-Kameras erzeugt.

Gründe für das Konvertieren

So mancher unerfahrene Benutzer mag sich fragen, warum er ORF-Dateien bearbeiten und konvertieren muss. Der Grund: Das ORF-Bildformat entspricht einer Rohbilddatei, die direkt aus der Kamera stammt. Obwohl sie in Originalqualität vorliegt, dient sie lediglich als Zwischenspeicher, bis das Bild in ein Format von angemessener Dateigröße umgewandelt wird.

Das kann man sich anhand einer Filmrolle im Kino anschaulich vorstellen. Technisch ist es möglich, die unberührten Originalbilder auf der Rolle zu betrachten, doch wollen die Zuschauer sie lieber auf die Großleinwand projiziert sehen.

Interessante Eigenschaften

Eine .orf ist Ihre Fotografie in Reinform – genau das, was Sie mit Ihrer Kamera aufgenommen haben, wird bei der Betrachtung einer ORF-Datei hervorgehoben. Die Aufnahme bleibt auf ihrem Weg von der Kamera zum Computer unberührt und unverändert, und darauf legen Fotografen oft großen Wert.

Metadaten sind ein wesentliches Merkmal von ORF-Bilddateien, neben anderen wichtigen Informationen dem Bild beigefügt sind. Der Benutzer kann sich diese beim Betrachten der Dateien anzeigen lassen. Sie erleichtern erheblich das Sortieren und Wiederfinden von Bildern für Projekte erheblich.

Ein Bild einer Kamera, die einen See fotografiert.
Das ORF-Bildformat speichert Fotos im Rohformat.

Überlegungen für die Zukunft

Sie haben für Ihr Projekt alle Fotos geschossen und sie auf Ihren Computer übertragen, wo sie nun im ORF-Bildformat vorliegen. Nun müssen Sie entscheiden, welche Art der Bildaufbereitung nötig ist und in welchen Dateityp Sie die Bilder zur einfacheren Nutzung konvertieren möchten.

Falls Sie es noch nicht getan haben, besteht der erste Schritt darin, sich den Olympus Viewer zu installieren. Das Programm kann ORF-Dateien nicht nur öffnen, sondern sie auch in andere Dateitypen wie z. B. JPG konvertieren. Wählen Sie nun das geeignete Zielformat für die Konvertierung aus. Hierfür müssen Sie bestimmen, welches Bilddateiformat das Originalfoto am besten unterstützt und welches Dateiformat sich im Rahmen des Projekts optimal eignet.

Machen Sie sich alle der vielfältigen Möglichkeiten der Verwendung einer ORF-Bilddatei zunutze. Sie werden überrascht sein, was man alles über ein einziges Dateiformat lernen kann. Beschleunigen Sie die Abläufe Ihres nächsten Projekts, indem Sie sich zu allen Feinheiten des ORF-Dateiformats informieren.

Casey Schmidt – Content Manager and Industry Expert | Canto

Casey Schmidt ist Content Manager bei Canto und interessiert sich dafür, komplexe Themen zu erfassen und für unsere Leser leicht verständlich zu machen.