JPG in PNG konvertieren – Anleitung für Windows & Mac
| 13. Februar 2025

JPGs sind kleine, leicht zu handhabende Bilddateien, die sich ideal für den Austausch in großen Mengen eignen und dabei Festplattenspeicher sparen. Allerdings hat das JPG-Format einige Einschränkungen. Darunter fällt, dass es keine Transparenz unterstützt und durch verlustbehaftete Komprimierung bei wiederholtem Speichern an Qualität verliert. Falls das bei einem Projekt problematisch werden sollte, empfiehlt es sich, dass Sie JPG in PNG konvertieren. Und so geht’s.
Ein wichtiger Unterschied zwischen den Dateiformaten JPG und PNG liegt in ihren Eigenschaften: PNG-Dateien unterstützen Transparenz und ermöglichen einen transparenten oder beliebigen Hintergrund, was sie zur besten Wahl für Logos, Designs, Illustrationen und Diagramme macht. PNG eignet sich besonders für Grafiken mit scharfen Kanten, Text oder mehreren Ebenen, da die verlustfreie Komprimierung die Qualität erhält und mehr als 16 Millionen Farben unterstützt.
Im Gegensatz dazu sind JPG-Dateien durch ihre verlustbehaftete Komprimierung kleiner in den Dateigrößen und benötigen weniger Speicherplatz, was sie für Fotos und große Bilddaten im Internet optimal macht. PNG-Dateien sind jedoch aufgrund der Transparenz und der verlustfreien Komprimierung meist größer und daher weniger speicherplatzsparend.
Für Webgrafiken und Social Media ist PNG das bevorzugte Dateiformat, da es Alpha-Kanal-Transparenz unterstützt und eine hochwertige Darstellung ermöglicht. Für den professionellen Druck sind PNG-Dateien nicht geeignet, da sie keine CMYK-Farbräume unterstützen. Wählen Sie das beste Format je nach Art des Bildes und dem gewünschten Einsatzzweck.
Was ist eine JPG-Datei?
Das JPG-Bildformat steht für “Joint Photographic Experts Group” und ist auch als JPEG-Datei bekannt. Es ist wegen seiner unglaublich geringen Dateigröße ein sehr gängiges Dateiformat, das besonders im Internet weit verbreitet ist. JPEG-Dateien zeichnen sich durch ihre verlustbehaftete Komprimierung aus, wodurch Bilddaten und Informationen reduziert werden, um Speicherplatz zu sparen und kleinere Dateigrößen zu ermöglichen.
Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen JPG und PNG liegt in der Komprimierung: Während JPG verlustbehaftet ist und dadurch bei wiederholtem Speichern an Qualität verliert, bleibt bei PNG die Bildqualität durch verlustfreie Komprimierung erhalten. JPG kann mehr als 16 Millionen Farben darstellen, allerdings nimmt die Farbtiefe bei wiederholtem Speichern ab, was ein Nachteil gegenüber PNG ist, das die Farbinformationen besser bewahrt.
Im Gegensatz zu PNG unterstützt JPG keine Transparenz, eignet sich aber durch die Unterstützung von CMYK-Farben und CMYK-Farbräumen für den professionellen Druck – ein Teil der Eigenschaften, die PNG fehlen. Die Vielzahl an Bildformaten wie JPG, PNG und GIF bietet für jeden Anwendungsfall passende Lösungen, wobei JPG besonders für Fotos geeignet ist.
Die wichtigsten Eigenschaften von JPEG-Dateien sind also die effiziente Komprimierung, die Eignung für Fotos, die Unterstützung von CMYK-Farben und die gute Nutzbarkeit im Internet, aber auch die Nachteile wie Qualitätsverlust und fehlende Transparenz.
Was ist eine PNG-Datei?
PNG steht für Portable Network Graphics, also eine portierbare Netzwerkgrafik. Das PNG-Bildformat zeichnet sich durch zahlreiche Eigenschaften aus, die es zu einem der besten Dateiformate für digitale Grafiken machen. PNG unterstützt Alpha-Kanal-Transparenz, was bedeutet, dass Bilder mit transparentem Hintergrund erstellt werden können.
Diese Transparenz ist besonders wichtig für Logos, Designs, Illustrationen, Diagramme und andere Arten von Grafiken, bei denen der Hintergrund flexibel gestaltet oder entfernt werden soll. PNG eignet sich daher ideal für Webgrafiken, Social Media und Screenshots.
PNG-Dateien sind für Bilder mit scharfen Kanten, Text und mehreren Ebenen bestens geeignet, da sie Bilddaten verlustfrei speichern und mehr als 16 Millionen Farben unterstützen. Im Gegensatz zu JPG, das bei wiederholtem Speichern an Farbtiefe verliert, bleiben bei PNG alle Informationen und Farben erhalten.
Das macht PNG zur bevorzugten Art für Grafiken, bei denen Qualität und Transparenz entscheidend sind. Ein Nachteil ist jedoch, dass PNG-Dateien aufgrund der verlustfreien Komprimierung und Transparenz größere Dateigrößen aufweisen und somit mehr Speicherplatz benötigen als JPGs. Das ist besonders im Internet relevant, wenn Ladezeiten und Speicherplatz eine Rolle spielen.
Ein weiterer Unterschied zu anderen Formaten wie JPG ist, dass PNG keine CMYK-Farbräume oder CMYK-Farben unterstützt und daher nicht für den professionellen Druck geeignet ist. PNG ist Teil einer Vielzahl von Bildformaten, die jeweils eigene Eigenschaften und Einsatzbereiche haben.
Während GIFs Animationen und einfache Transparenz bieten, sind PNGs für detaillierte Grafiken, Logos und Designs mit transparentem Hintergrund die beste Wahl. Die Wahl des richtigen Dateiformats hängt immer von der Art der Bilddaten, den gewünschten Effekten und dem jeweiligen Anwendungsfall ab.

PNG-Bilder lassen sich sowohl unter Windows als auch auf dem Mac problemlos öffnen, wodurch das Format recht beliebt ist. Es eignet sich außerdem gut für Fotoprojekte und für die Erstellung von Webseiten. Für eine Bearbeitung wird es oft in eine kleinere Dateigröße konvertiert oder in andere Formate wie PNG in PDF umgewandelt.
So können Sie JPG in PNG konvertieren
Für die Konvertierung von JPG- in PNG-Dateien benötigen Sie keine Drittsoftware. Befolgen Sie einfach diese einfachen Schritte:
Unter Windows
- Lokalisieren Sie die zu konvertierende JPG-Datei auf Ihrem System
- Rechtsklicken Sie darauf und wählen Sie ‘Bearbeiten’
- Wählen Sie in der Anwendung Paint im Menü ‘Datei’ die Option ‘Speichern unter’
- Wählen Sie unter ‘Speichern unter Typ’ im Dropdown-Menü als Dateityp ‘PNG’
- Speichern Sie die Datei am gewünschten Zielort

Auf dem Mac
- Öffnen Sie die JPG-Datei mit dem Programm ‘Vorschau’
- Wählen Sie unter ‘Ablage’ die Option ‘Exportieren…’
- Klicken Sie im Dropdown-Menü auf die Auswahl ‘PNG’
Wenn Ihnen keine der beiden Optionen zusagt, gibt es immer noch browserbasierte Systeme. Sie erfordern jedoch, dass Sie die Bilder erst hoch- und dann wieder herunterladen müssen, was aus Datenschutzgründen problematisch sein kann. Wollen Sie diese Option in Anspruch nehmen, bietet Ihnen Convertio eine unkomplizierte Benutzeroberfläche und schnelle Uploads.
Sicherheit bei der Konvertierung
Gerade beim Einsatz von Online-Tools zur Konvertierung von JPG-Bildern in das PNG-Format sollten Sie der Sicherheit Ihrer Daten besondere Aufmerksamkeit schenken. Viele dieser Tools ermöglichen eine schnelle und unkomplizierte Umwandlung von Bildformaten direkt im Browser, doch nicht alle Dienste gehen gleichermaßen sorgsam mit Ihren Dateien um.
Achten Sie darauf, dass das von Ihnen gewählte Online-Tool eine verschlüsselte Verbindung (erkennbar am “https” in der Adresszeile) verwendet. So wird sichergestellt, dass Ihre JPG-Bilder und die daraus entstehenden PNG-Dateien während der Übertragung geschützt sind.
Seriöse Tools löschen Ihre hochgeladenen Dateien nach der Konvertierung automatisch vom Server, um die Gefahr von Datenmissbrauch zu minimieren. Prüfen Sie daher die Datenschutzrichtlinien des jeweiligen Dienstes, bevor Sie sensible oder urheberrechtlich geschützte Bilder hochladen.
Vermeiden Sie es, vertrauliche oder besonders schützenswerte Daten über unbekannte oder nicht vertrauenswürdige Tools zu konvertieren.
Für Unternehmen, die regelmäßig mit großen Mengen an Bilddateien arbeiten, empfiehlt sich der Einsatz professioneller Lösungen für das Digital Asset Management (DAM). Solche Plattformen bieten nicht nur eine sichere Verwaltung und Konvertierung von Bildformaten wie JPG und PNG, sondern auch umfassende Kontrollmöglichkeiten über Zugriffsrechte und Datenmanagement.
Indem Sie bei der Wahl des Tools auf Sicherheit und Datenschutz achten, schützen Sie Ihre Dateien und stellen sicher, dass Ihre Bilder auch nach der Konvertierung im gewünschten Format sicher bleiben.
Weiterführende Überlegungen
PNG-Dateien sind sehr groß und lassen sich wesentlich weniger gut handhaben als JPG-Dateien. Einer der wichtigsten Nachteile von PNG ist, dass sie aufgrund der verlustfreien Komprimierung und der Unterstützung von Transparenz deutlich größere Dateigrößen aufweisen und somit mehr Speicherplatz benötigen als JPG-Dateien.
Im Gegensatz dazu sind JPG-Dateien durch ihre verlustbehaftete Komprimierung kleiner und eignen sich am besten für Fotos, bei denen die Dateigröße und schnelle Ladezeiten entscheidend sind. PNG-Dateien unterstützen mehr als 16 Millionen Farben und bewahren detaillierte Bilddaten, was sie ideal für Grafiken, Designs, Illustrationen, Diagramme, Logos und Screenshots macht.
Die Transparenz ist eine der wichtigsten Eigenschaften des PNG-Dateiformats und ermöglicht Effekte wie freigestellte Motive oder flexible Hintergründe, die bei JPG nicht möglich sind.
Wenn Sie eine Bildbibliothek mit Voransichten erstellen, ist JPG die beste Wahl für Vorschaubilder mit minimaler Verzögerung. In professionellen Umgebungen empfiehlt sich dafür oft eine zentrale Bilddatenbank, die große Mengen an Bilddateien effizient verwaltet.
Sollten Sie irgendwann vom PNG- ins JPG-Format zurückkonvertieren wollen, ist auch das möglich. Die oben genannten Schritte für Windows und Mac funktionieren auch in umgekehrter Reihenfolge, wenn Sie die jeweiligen Bildformate austauschen möchten.
Ist Ihnen die Bildqualität und die Erhaltung aller Informationen wichtig, eignet sich das PNG-Format möglicherweise besser für Sie, insbesondere bei Grafiken, Designs oder Illustrationen. Erwägen Sie die Verwendung von PNG, vor allem, wenn für Sie der Festplattenspeicher keine große Rolle spielt.
